WEF 2017 Sechs Bundesräte und Chinas Präsident pilgern nach Davos

COLOGNY GE - Angela Merkel kommt nicht, dafür Theresa May: Das World Economic Forum Ausgabe 2017 glänzt mit grossen Namen. Star ist der chinesische Präsident Xi Jinping. Die Schweiz ist mit fast allen Bundesräten in Davos.

WEF 2017 in Davos: Alle sieben Schweizer Bundesräte pilgern nach Davos play
Aus dem Davos-Archiv von 2012: Bundesrat Johann Schneider-Ammann im Gespräch mit den Bundesräten Alain Berset und Didier Burkhalter im Hotel Schweizerhof in Davos. Pascal Mora

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Niemand kann dem Bundesrat vorwerfen, er nütze die Bühne des World Economic Forums (WEF) nicht: Angeführt von Bundespräsidentin Doris Leuthard pilgern kommende Woche fast alle Bundesräte nach Davos. Ausnahme: Justizministerin Simonetta Sommaruga fehlt.

Aussenminister Didier Burkhalter, Innenminister Alain Berset, Finanzminister Ueli Maurer, Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann und Verteidigungsminister Guy Parmelin statten der Alpenstadt einen Besuch ab. Flankiert werden sie von Nationalratspräsident Jürg Stahl und von Ständeratspräsident Ivo Niklaus Bischofberger. 

Die Schweizer Delegation wird in Davos auf viel internationale Polit-Prominenz stossen: Star des Forums ist der chinesische Präsident Xi Jinping. Er wird die Eröffnungsrede halten. Zweiter Star ist der neue UN-Generalsekretär Antonio Guterres.

Die USA melden Aussenminister John Kerry und Vizepräsident Joe Biden. Beide gehören zu den Stammgästen in Davos. Sie werden dort das Ende der Obama-Administration erleben. Der neue Präsident Donald Trump entsendet aus seinem Übergangsteam Anthony Scaramucci in die Schweiz.

Die Briten sind mit Premierministerin Theresa May vertreten. Auch der südafrikanische Präsident Jacob Zuma und der ukrainische Präsident Petro Poroshenko sind in Davos.

Hollywood ist mit Matt Damon, Marc Forster und Forest Whitaker vertreten. Noch mehr Glamour bringt die Sängerin und Unicef-Botschafterin Shakira nach Davos. 

Insgesamt werden bei der 47. Auflage des WEF kommende Woche über 3000 Teilnehmer erwartet – ein Rekord. Die Chefs von mehr als 1000 Konzernen werden in Davos sein. Das übergreifende Thema lautet «Responsive and Responsible Leadership» (verantwortungsvolle und gesellschaftliche sensible Fürhung). «Ohne soziale Verantwortung ist kein nachhaltiges Wirtschaftsswachstum möglich», sagte WEF-Gründer Klaus Schwab bei der Präsentation der Agenda in Cologny GE. 

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017
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8 Kommentare
  • Heinrich  Ochsner 11.01.2017
    klar doch, sehen und gesehen werden und dabei aber auch gar nichts nützen. Das macht der BR am liebsten. Nur kein Volkswillenthema aufkommen lassen, sonst stehen die Damen/Herren in einem schlechten Licht.
  • Urs  Hagen 11.01.2017
    Unsere Bundesräte, die grossen Lückenfüller, Merkel hat Stress, und die anderen interessiert es nicht weil die EU-Komission eh alle Fäden in der Hand hat in Europa. Trump und Putin wären noch Stars, hätten sicher auch noch etwas zu sagen.
  • Annemarie   Setz 10.01.2017
    Finde es absolut in Ordnung, dass sich die Schweizer Bundesräte am WEF sehen lassen, mithören und mitdiskutieren. Es ist auch erfreulich, dass sich der chinesische Präsident Xi Jin Ping die Mühe nimmt dorthin zu reisen, denn China ist für die Schweiz nicht unwichtig in Sachen Tourismus wie in Bezug Wirtschaft. Kenne aus persönlicher Erfahrung, dass sich chinesische Menschen sich oft eher um persönliche Kontakte in der Schweiz bemühen als Schweizer. Wer schon wieder fehlt ist Merkel, keineZeit...
  • Edith  Hauser , via Facebook 10.01.2017
    Ist ja soo.... langweilig in Bern, das wird sicher das billigste Pilgerreisli in die sieben Bergli. Ich denke sie fliegen 7x mit dem Superpuma nach Davos.
    Prost und viel Vergnügen!
  • Dirk  Schwab 10.01.2017
    @Jan Truembler: Wenn die Bundesrätinnen und Bundesräte für all diese Kontakte, welche sie in Davos haben werden, in der Welt herumreisen würden, könnte man vielleicht von teuren Reisen sprechen.