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Hat er nun mit Joe Ackermann, Chef der Deutschen Bank, gesprochen, oder hat er nicht?
BLICK fragt Bundesrat Pascal Couchepin (66) auf der Treppe unter der Bundeshauskuppel.
Guten Tag, Herr Bundesrat, haben Sie Kontakt zu Joe Ackermann aufgenommen?
Keine Antwort.
Couchepin steigt weiter wortlos die Treppe hinauf.
Zweiter Versuch, einige Minuten später im Vorzimmer Ost des Nationalrates. Kurz vor der Sessionseröffnung.
Herr Bundesrat, was ist mit Joe Ackermann?
Keine Antwort.
Couchepin verschwindet wortlos durch die Türe in den Nationalratssaal, zur Debatte über das Kulturförderungsgesetz.
Keine Antwort ist manchmal auch eine Antwort.
Aber keine schöne.
Schon im Oktober 2001, in der Hektik nach dem Swissair-Grounding, ist Couchepin nachgesagt worden, dass er Ackermann einspannen wolle. Damals sollte der Schweizer Topbanker bei der Rettung der nationalen Airline helfen.
Und jetzt also bei der Rettung der nationalen Grossbank. Laut Medienberichten hat Couchepin direkt bei Ackermann gefragt, ob er das Präsidentenamt bei der UBS übernehme.
Nebenbei: Der UBS-Präsident heisst Peter Kurer. Offiziell hat er keine Rücktrittsabsichten. Aber er wird zurückgetreten, sobald die (inoffizielle) Suche nach einem Nachfolger erfolgreich ist, heisst es.
Ein klares Vertrauensbekenntnis von Couchepin hätte Wunder wirken können, vielleicht sogar schon ein schlankes Dementi. Aber auch Couchepin scheint nicht gewillt, Kurer noch den Rücken zu stärken.
Schon früher hat Hans-Rudolf Merz erklärt, dass der Wechsel von Marcel Rohner zu Oswald Grübel nicht reicht. Für den Finanzminister ist auch Kurer nicht unantastbar.
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Pascal Couchepin Kein gutes Wort über Kurer, keine Antwort auf die Frage nach Ackermann. (Keystone)