Ware kommt unbestellt Bund warnt vor Onlineshop

Das SECO warnt vor einem Onlineshop für Kosmetik- und Schönheitspflegeprodukte. Personen würden ohne Bestellung Ware erhalten.

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Dieser Online-Shop liefert Ware ohne Bestellung. Screenshot

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Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) warnt vor einem intransparenten Onlineshop für Kosmetik- und Schönheitspflegeprodukte. Personen hätten Waren erhalten, ohne dafür eine Bestellung ausgelöst zu haben. Auch würden zusätzliche Gebühren verrechnet.

Seit einiger Zeit seien beim SECO vermehrt Meldungen über den Onlineshop www.stylelux.ch eingegangen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Website wird durch das dänische Unternehmen Lux International Sales ApS betrieben.

Konzern missachtet Transparenzbestimmungen

Der Konzern missachtet laut SECO die für Onlineshops geltenden Transparenzbestimmungen im Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Danach müssen Kunden darauf hingewiesen werden, wie weit der Bestellvorgang fortgeschritten ist. Blosses Surfen auf einer Website oder die Eingabe der Personalien für ein Kundenkonto dürften noch keine Bestellung auslösen.

Mängel stellt das SECO auch bei der Bekanntgabe des Preises fest. In den vorliegenden Fällen hätten gut lesbare Hinweise gefehlt, wonach der Versand der Ware aus dem Ausland zu zusätzlichen Zollgebühren und der Schweizer Mehrwertsteuer führe. (SDA)

Publiziert am 28.12.2016 | Aktualisiert am 28.12.2016
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6 Kommentare
  • Beat  Küng aus Bellinzona
    28.12.2016
    Vielleicht sollte Blick mal die Konsumenten dahin gehend informieren, dass jede Person ein Recht auf AGBs und Vertrag über Schadenersatz hat. Der Vertrag beginnt hiermit: Durch konkludentes Handeln haben Sie mit mir Kontakt aufgenommen und unterwerfen sich hiermit bedingungslos meinen AGBs und Vertrag über Schadenersatz. Und dann kommen die jeweiligen Artikel, Gebühren etc. Die jeweiligen Punkte kann man ja bei einschlägigen Onlinehändlern kopieren und die Gebühren noch aufrunden.
  • Ruedi  Lanz aus Aarburg
    28.12.2016
    Ist doch schön, wenn man unbestellte Ware als Geschenk bekommt. Die kann meinetwegen der Absender wieder abholen kommen. Wenn es etwas Brauchbares ist, behalte ich die Dinger einfach, sonst landen sie nach etwa zwei Monaten in der Kehrichtabfuhr.
    • Georg  Kuster 28.12.2016
      Das geht leider nicht, denn die Leute bekommen das nicht einfach, sie waren auf der Webseite. Damit ist es ein offensichtlicher Irrtum und der Empfänger nach Art. 6 des OR verpflichtet dazu den Absender über den Empfang zu informieren.
    • Peter  Hofer aus zürich
      28.12.2016
      Stimmt, der Absender muss informiert werden. Mehr nicht. Der Absender muss selber schauen, wie er die Ware bekommt. Er muss die Abholung beim Empfänger selber organisieren. Der Empfänger muss keinen Finger krümmen. Soweit wurde ich informiert. Vielleicht kann hier ja jemand bestätigten, dass das stimmt oder ich falsch liege. Weiter ist mir aufgefallen, dass es keine sichere Seite ist. Es steht http und nicht https. In solchen Fällen Finger weg von der Seite!
    • Beat  Küng aus Bellinzona
      28.12.2016
      @Georg. Stimmt so nicht. Wenn keine Bestellung gemäss Handelsrecht zustande kam, und das ist ja anscheinend bei diesem Onlinehandel die Usanz, dann kann auch nichts gegen Rechnung versandt werden. Die Beweislage liegt beim Versender, nicht beim Surfer, der nun plötzlich Kunde sein soll. Ergo handelt es sich um eine Werbesendung, welche behalten werden kann. Das SECO stützt ja mit ihrer Aussage vom unlauteren Wettbewerb diesen Tatsachenbestand.
  • Boris  Brauer 28.12.2016
    Die Firma LUX International aus Odensee bedrängte auch meine betagte Nachbarin. Zuerst kam ein Polstercouvert aus Dänemark, welches sie aber nicht angenommen hat, weil sie nichts aus DK erwartete. Danach folgten die Rechnung und die Mahnungen bis zum Gehtnichtmehr.

    Als die Betreibung angedroht wurde, haben wir eingeschrieben den Sachverhalt geschildert, die Bezahlung der Rechnung verweigert und auf den Rechtsweg verwiesen.

    Danach war Ruhe und die Sache verlief im Sand.