Vorwurf der Korruption Hausdurchsuchung bei Vekselberg-Firma

Die russische Polizei hat laut Bericht von Reuters ein Firmengebäude der Renova-Gruppe durchsucht. Es geht um Korruption in Millionenhöhe.

Korruptions-Verdacht bei Renova-Gruppe: Razzia in Firmengebäude play
Der russische Milliardär Viktor Vekselberg muss sich gegen den Vorwurf der Korruption verteidigen. (Archiv) Bloomberg

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Russische Ermittler nehmen sich den Oligarchen Viktor Vekselberg (59) zur Brust. Sie haben laut Bericht der Nachrichtenagentur Reuters heute Morgen ein Firmengebäude seiner Renova-Gruppe in Moskau durchsucht.

Grund für die Durchsuchungen seien Korruptionsvorwürfe, so die Ermittler. Um die Geschäftsbedingungen für die Renova-Tochter T Plus zu verbessern, seien 12 Millionen Franken an Beamte in der Region Komi geflossen. Es gehe um attraktive Heizungs- und Stromtarife. Die Bestechung soll in den Jahren 2007 bis 2014 stattgefunden haben, als T Plus noch unter dem Namen ZAO KES geschäftete.

Andrey Shtorkh, Sprecher der Renova-Gruppe, habe gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax bestätigt, dass die Durchsuchungen T Plus und deren Geschäftstätigkeit in der Region Komi betreffen, so der Bericht von Reuters.

Viktor Vekselbergs Renova-Gruppe hält zahlreiche Beteiligungen an weltweit tätigen Firmen. In der Schweiz gehören etwa der Technologiekonzern OC Oerlikon und der Industriekonzern Sulzer dazu. (ogo)

Publiziert am 05.09.2016 | Aktualisiert am 06.09.2016
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2 Kommentare
  • Walter  Reusser , via Facebook 05.09.2016
    Vor einiger Zeit wurden die russischen Oligarchen von Putin aufgefordert in die Staatskasse eine kleinere Zahlung zu leisten und zwar in USD und nicht in Rubel.Den Zahltermin hat wohl Herr Wechselberg vergessen sonst wäre ihm das sicher nicht passiert. Huiii....er kann ja immer noch nachzahlen!
    • Armin  Bruesch aus Thusis
      07.09.2016
      Keine Sorge, diese Herren vergessen nie etwas, insbesondere nicht, wenn es um Geld geht. Der Ausdruck in seinen Augen sprechen Bände.