Leser reagieren auf Vasella

  • Publiziert: 27.01.2006, Aktualisiert: 20.01.2012

Die Enthüllung, dass Novartis-Chef Daniel Vasella letztes Jahr nicht 21, sondern rund 49 Millionen Franken Jahressalär kassiert hat, löste bei den Lesern überwiegend negative Reaktionen aus.Urban HessKommt ein «kleiner» Angestellter von Novartis zum Bigboss Vasella: «Bitte, könnte ich eine kleine Lohnerhöhung von Fr. 200.-- pro Monat haben in diesem Jahr?»Darauf Vasella: «Tut mir leid, liegt leider nicht drin!»Wir müssen alle sparen!Peter QuantiusWie sagte doch Oligarch Vasella so bescheiden zur Presse: «Ich hab meinen Lohn redlich verdient!»Jemand der unteren Lohnklassen anderer Meinung?Marian HitzMir kommt gleich das kotzen.Thomas PirovanoEs ist unglaublich, wie viel Herr Vasella verdient. Mit seinen 49 Millionen Franken hat er ein schönes Leben. Der Jahreslohn ist aber trotzdem zu hoch. Lieber würde ich dieses Geld an den Working Poor geben, die könnten es viel besser brauchen, als der Chef der Novartis. Die Arbeit, die Herr Vasella macht, finde ich aber gut, denn er hat-glaube ich-die Arbeitsplätze halten können und so hat er sein Ziel erreicht. Ausserdem ist er mit seinen Projekten sozial und ausgabefreudig. Ich hoffe, dass seine Mitarbeiter auch etwas von dem Gewinnkuchen bekommen werden. Viel Glück, Novartis!Ernst BaderIch finde das eine ungeheuerliche Schweinerei gegenüber dem arbeitenden Volk welches auch den allerletzten verdienten Franken versteuern muss. Keiner kann so gut sein, dass er eine solche Gage verdient. Diesem masslosen Treiben müsste nun irgendwie Einhalt geboten werden. Viele Erwerbstätige haben Mühe ihren Lebensunterhalt mit ihrem Verdienst zu bestreiten (KK-Prämien lassen grüssen) und daneben lassen sich diese «Herren» ihren A...... vergolden.Heidi Jung-StuderAuch Herr Vasella wird einmal mit einem Hemd ohne Taschen von uns gehen müssen.Vincenzo ColluraIch finde, wie man es nicht ausdrücken sollte scheisse das eine Person und sei es ein Topmanager so viel verdient. Es ist nicht gerechtfertigt das jemand so viel Geld verdient, ein angemessenes Salär max.1 Mio. wieso nicht aber gerade 20 oder 40 einfach sprachlos und beschämend gegenüber den Mitarbeiter andere Firmen oder der der Novartis. So ein Mensch sollte sich schämen so viel zu verdienen. Kein Mensch hat so viel Verantwortung um so viel Geld zu verdienen und sei es ein Staatschef.Markus GerberDie Wörter Lohn und verdienen können im Zusammenhang mit dem Betrag den Herr Vasella bezieht schon gar nicht mehr gebraucht werden. Im Mittelalter haben sich die Schweizer gegen habgierige und steuereintreibende Fürste und Schlossherren gewert. Heute kann ohne mit der Wimper zuzucken auf Kosten vin Krankheit und Leid ein solcher Betrag eingesckt werden. Hier heisst es nur eins: Weg mit einer solchen Abzockerei!!!Franz Streule Niemand verdient nur annähernd soviel. Es ist eine Schande. Es werden Stellen abgebaut und gespart, aber immer nur beim Fussvolk. Rudolph Stuckials «buezer» kann mansich gar nicht vorstellen was denn einer leisten muss um soviel Geld zu verdienen... mit einem stundenlohn von Fr,21.00 muesste ich pro Jahr 100-tausend stunden ( ca. 35 Jahre) arbeiten Der Novartis muss er es anscheinend wert sein – so einen Tausendsassa sollte man in der Regierung haben, der wuerde sicher ein «Wirtschaftsaufschwungswun der» schaffen koennen....Langenegger RobertIch finde das völlig überrissen. Diese Selbstbedienungsmentalität ist eine Gaunerei, nicht zuletzt auch gegenüber den Aktionären und den Mitarbeitern.Urs ReinhardDanke für die detailierte «Auslegeordnung». Es ist schamlos, wie sich Manager aus der Fimenkasse bedienen lassen, und das zudem mit Null Risiko. Unternehmer mit eigener Firma setzen immerhin ihr Eigenkapital dem Risiko eines Verlustes aus; Manager lassen sich hingegen bei Misserfolg meist noch einen «goldenen Fallschirm» verpassen. Hier stimmt etwas nicht am System, ebenso sind die riesigen Maschen bei der Besteuerung geradezu grotesk. Doch für die kleinen Fische will man ab 2007 durch den neuen Lohnausweis das Netz enger knüpfen, mit enormem Zusatzaufwand und Kosten für die KMU... Ivo GasserWen interessiert schon, ob Herr Vasella verdient, was er verdient? Wahrscheinlich nur die Journalisten und die Neider.Christian Troxlersuper dargestellt! vasella sollte man den lohn bis auf ca. eine halbe Million streichen, 49 millionen kann kein mensch verdienen...Marcel RutishauserSchade dass es in der Schweiz nicht mehr Vasaellas gibt. Sie sichern Arbeitsplätze und zahlen so viel Steuern wie mindestens 1000 Arbeiter. Ausser den bekannten Manager Nieten, gibt es die Mehrheit die ihren Job gut machen und das Unternehmen weiter führen. Olivier LocherWas hätten wir davon, wenn Hr. Vasella «nur» 1 Million pro Jahr verdienen würde? Einen anderen CEO bei Novartis, der / die es vielleicht nicht so gut macht wie er. Novartis bringt uns Schweizer so viel positives. Immer diese Neider. Lasse wir doch unsere Spitzen Verdiener mal in ruhe Ihre Arbeit weiter gut machen.Martin BundiVasella ist eine absolute Ausnahme! Er hat Novartis zueiner der wertvollsten Unternehmen in der Welt ge-fuehrt! Das ist wie Ronaldinhio! Und auch gute Journalisten (auch die sind Ausnahmen!) verdienen wohl mehr als schlechte! Also warum dieses Theater. Damits eine Schlagzeile gibt. Gibt das mehr Geld fuer den Autor?Paul Müllerdie wahren Kriminellen sitzen in den Chefetagen.Rene KubliDie Löhne der Manager sind sowieso viel zu hoch, denn keiner kann soviel Wert sein für eine Firma. Zweitens muss man aber sagen das das Grundsalär sehr Bescheiden ist wenn man dies mit anderen vergleicht. Das Geld was für Manager rausgeworfen wird fehlt nun einfach der Wirtschaft, denn einer wird nie soviel ausgeben das die Wirtschaft das merkt. Zum Beispiel wenn man Vasellas Lohn halbieren würde und die 20Millionen unter den Mitarbeitern verteilen würde, so bin ich mir sicher das mindestens 15 Milionen wieder in die Wirtschaft zurückfliessen würde, so bleibt es einfach auf Vasellas Konto. Da fragt man sich schon warum die Wirtschaft nicht wieder anläuft, denke dies könnte ein grund sein.Robert GeisselerUnd die andere Seite:Herr Vsella bezahlt auch AHV und bezahlt Steuern. 1 Vasella = 1000 AHV Rentner oder 1 Vasella = 500 Lehrer oder so...Samuel Grossenbachersolche (Kraftausdruck) machen den Volksfrieden kaputt.Reto SigristUnglaublich diese Abzockerei !!Chris SmithWho on earth would think Vasella earns a modest («wenig») salary? And who on earth would think he should earn a modest salary as head of Novartis? I think envy should be replaced by jobcreation, higher profits and more social security. That is more constructive than destructive. I sold my stocks of novartis, not because of envy of Vasellas salary... no only because the performance was not good enough – and I dont blame Vasella for that. Chris EppGrundsatzfrage: Hat Herr Vasella 1225 Mal* besser, effizienter, länger, dynamischer, verantwortungsvoller, erfolgs- und ertragsorientierter gearbeitet als seine Novartis-Angestellten mit den tiefsten GAV-Löhnen, welche notabene ihre Löhne nicht etwa im Steuerparadies Zug sondern zu 0815-Steuersätzen versteuern müssen? * Annahme tiefster Novartis 100% Lohn CHF 4000Peter GublerStatt Berechungen über die Einkünfte von Herr Vasella anzustellen, wäre sicher an der Zeit das Thema mit dem «überflüssigen» Gold aufugreifen und zu zeigen um wieviele Milliardern das Schweizer Volk durch die unselige Verscherbelung des Volksvermögen betrogen wurde. Patrick LohriEs geht nicht nur um Herr Vasella. Das ganze System CH & Welt ist definitiv aus den Fugen geraten. Familien können die KK-Prämien nicht mehr bezahlen. Soz. Fälle, verzerrte Statistiken, Ausgesteuerte, fadenscheinige Ausreden von Politikern & Wirtschaftsbossen – Unzufriedenheit, Neid, Rechtsradikalismus, Aufstände. All das wird noch mehr zunehmen. Eidgenossen wacht auf und lasst euch nicht einlullen!Domenig WilhelmNur einen Haken hat das Ganze. Was passiert wenn die Aktien fallen? Die mit den kleinen Löhnen müssen gehen und Herr Vasella kassiert nochmals einen saftigen Zuschuss dazu.Nun was das Steuersystem betrifft ist Herr Vasella nichts vorzuwerfen, denn das Steuergesetz ist von Hochverdienenden gemacht worden mit Lücken und Schlupflöcher für Grossverdiener wobei dem normalen Lohnempfänger mit Lohnausweis ein Lückenloses Packet geschnürt wurde. Also auch hier der Kleine wird abkassiert während die andern mit Astronomischen Salären beschenkt werden.Ein Patentrezept wird es nie geben. Genau auch so verhält es sich bei Grossverdienern bei der Pensionskasse denen wird auf dem Buckel der kleinen gut geschrieben wobei die Kleinen ihren Erhöhungsbeitrag selber bezahlen müssen. Ein Gedanke mehr warum das grosse Loch bei den Pensionskassen.Eine Gutschrift ist leider noch lange nicht bares.Leider wird da nur von Herr Vasella geschrieben aber solche Magistraten gibt es noch mehrere. Eine ganz einfache Frage wie ist es üb!erhaupt möglich solche Saläre zu beziehen mit einem Kopf auf dem Hals und warum immer mehr Firmenpleiten?Stephan ProbstIch bin auch Aktionär der Novartis. Es ist nicht richtig, dass die Löhne der Manager, die ihre Saläre selber bestimmen, Gratisaktien bekommen, die sie nicht versteuern müssen, denn solche Zuschüsse sind für mich ganz klar ein Lohnbestandteil und sind daher voll zu beteuern. Diese Art der Besoldung macht auch die Aktien unatraktiv, denn der Manager hat jede Möglichkeit die Höhe der Aktie selber zu bestimmen. Er wird sicher versuchen die Aktie möglichst tief zu halten indem er Unsicherheiten im Unternehmen ankündigt und wird die Aktie hochschrauben, wenn er diese zu verkaufen versucht.Mein Vorschlag: Fixer Lohn plus eine gute Dividende, die allen zukommt.Stefan MeisterWas alle schon lange vermuteten, wird hier schön filetiert. Merci. Als Fazit kann man sagen: Ein ehemaliger Arzt, der jetzt zwischen 34 und 49 Mio verdient, ist ein Kind des Glücks. Vasella hat nur durch Vitamin B diese Stelle als CEO erhalten. Ansonsten würde er noch im Spital schmoren. Seine Leistungen sind nicht besser als die eines Durchschnitts CEO, in der Branche ist ein langfristiger Aufwärtstrend vorgezeichnet. Er wird als reines Aushängeschild mit einem Lottomillionär zu vergleichen. Wer von so viel Glück gesegnet ist, soll teilen. Wenn Vasella dies nicht tut, wird dies (hoffentlich) auf ihn zurückfallen. In diesem oder einem anderen Leben. Markus StockVasella verdient zwar (zu?)viel, aber er hat seit vielen Jahren ein Rekordergebnis nach dem anderen vorgelegt. Im Gegenteil zu anderen Manager, die zwar viel verdienen, aber nach 1 Jahr schon den (vergoldeten)Abgang bekannt geben. Also alles halb so schlimm!Toni EggerIch würde Herrn Vasella raten bald nach Obwalden zu zügeln, dann müsste er aber versuchen das höhere Einkommen zu versteuernm denn nur so könnte er noch besser von der progressiven Steuerverminderung profitieren.Walter LeibundgutFinessen hin oder her – mir scheint dies sei legalisierter «Diebstahl».Paul RychnerEs ist, wie es ist. Und es bleibt, wie es ist:Steuergesetze werden von jenen gemacht, die ihr Schäfchen (legal) ins Trockene bringen wollen. Sie habe ja, ach, so viel Verantwortung zu tragen, dass sie das Gemeinwohl des Staates ruhig ausser Acht lassen können.Fritz BaderSolche Zahlen sind unmoralisch. Kein Mensch ist pro Jahr 20 Mio und mehr wert. Vasella verdient es nicht, er bekommt es einfach. Vasella gehen sie mal in den Sudan,ob Sie dann noch ruhig schlafen könnenmit ihren vielen Millionen??????Alexander ErnstIch finde es armseelig so viel Energie und Druckerschwärze für dieses Thema zu verschwenden. Die Energie könnte in wertvolleres investeirt werden.Zudem sind diese Schreiberlinge und Nachforscher ja nur eifersüchtig.Schade, schade es geht hier doch nur um Sensationsjournalismus – einmal mehr. Tomi ThommenDarum muss «Otto-Normalverbraucher» sich immer mehr de A....aufreissen.Wenn wenigsten von dem Geld etwas zurück in die Wirtschaft käme.Aber nein...lieber den kleine noch mehr ausnehmen.A B S U R D !!Markus RyserJeder der solche Löhne gut findet und marktgerecht, sollte auch wissen, dass die Medikamente die Novartis herstellt zu einem grossen Teil von den Krankenkassen und somit von jedem einzelnen von uns bezahlt werden. Wir alle zahlen also den Lohn von Hr. Vasella und ich kann nicht sagen ich will keine Krankenkasse! Das hat eben nichts mit freiem Markt zu tun. Das ist absolut reine Abzocke!Markus MiloneTja, was soll man da noch denken? Die Vermutung liegt nahe das sich hier ein paar Mitmenschen auf schamlose Art und Weise bereichern. Eine Frage der Zeit, wann dieses soziale Pulverfass explodiert. Hoffe nur diese Damen und Herren werden nicht spendemüde. Keine Tätigkeit rechtfertigt solche Löhne. Ein Hohn für uns normal Sterbliche! Dominique-Pierre RütimannDas ist eine absulute frechheit das Herr Vasella so viel verdient und so wenig Steuer zahlen muss.Und das amre Volk wo nur mit 4000-5000 Fr.auskommen müssen.Und die ausgesteuerten von denn spricht man nicht.Sind das keine Menschen?Roger Rudolf Stumpmuss man denn immer wieder >davonHaben wir nicht schon genugMitbürger wo unter der>FrustrationGruss vom SäntisMarkus HirschDie schweizer Manager verweisen gerne auf die USA, wenn es um ihre Bezüge geht. Dort würden nähmlich weit höhere Löhne als bei uns bezahlt. Wenn die pekuniären Anreize so viel besser sind; weshalb wechseln unsere Manager nicht öfters ? Kann es sein, dass die soviel gerühmten CEOs in den USA gar nicht so begehrt sind und ist es ein Zufall, dass die Swisscom kürzlich einen Deutschen als Nachfolger von Herrn Alder bestimmt hat?Hans-Peter GigerDie Erklärung von Vontubel kann an für sich richtig sein. Störend ist jedoch der linke Neid, der sich wiederspiegelt. Der Lohn von Herrn Vasella hängt somit mit dem Erfolg seines Unternehmens ab, welcher er massgeblich mit seiner Arbeit beeinflusst. Weiter fehlt, dass er die Wirtschaft ankurbelt mit seiner enormen Kaufkraft. Nun, der Blick ist ja auch nicht die Zeitung, an der man sich orientieren soll und wenn Vontobel ein guter Wirtschaftsexperte wäre, würde er auch nicht bei dieser Zeitung arbeiten (müssen).Heinz MeierSo viel arbeiten, um diesen «Lohn» zu verdienen, kann man gar nicht. Diese Bezüge grenzen an Diebstahl, um so mehr Herr Vasella ja nicht Eigentümer der Novartis ist. Es ist ja kaum zu glauben, dass Menschen noch die Frechheit besitzen diese Bezüge als berechtigten Anspruch zu betrachten, Herr Vasella soll sich schämen. Felix Rüetschi49 Millionen Franken pro Jahr – also 1000 Mal mehr als ein durchschnittlicher Angestellter – das wird über kurz oder lang zu Straftaten oder einer Revolution führen. Dabei ist zu befürchten, dass auch dann wieder die Kleinen (von der Strafjustiz) zur Kasse gebeten werden...

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