Von 3,4 auf 3,7 Prozent Deutlich mehr Arbeitslose im Dezember

BERN - Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz hat sich gegen Jahresende nochmals deutlich verschärft. Im Dezember waren so viele Menschen ohne Arbeit wie seit April 2010 nicht mehr. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,4 Prozent im November auf 3,7 Prozent.

Ein regionales Arbeitsvermittlungszentrum (RAV): Im vergangenen Jahr mussten mehr Personen Anträge auf Arbeitslosengelder stellen. play
Ein regionales Arbeitsvermittlungszentrum (RAV): Im vergangenen Jahr mussten mehr Personen Anträge auf Arbeitslosengelder stellen. Keystone/PETER KLAUNZER

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Zum ersten Mal seit langer Zeit ist im Dezember auch die saisonbereinigte Arbeitslosenquote wieder angestiegen. Sie erreichte 3,4 Prozent. Zuvor lag sie seit Mitte 2013 unverändert bei 3,2 Prozent.

Im Gesamtjahr 2015 stieg die Arbeitslosenquote leicht von 3,2 Prozent auf 3,3 Prozent, wie das Staatssekretariat Seco am Freitag mitteilte. 142'810 Personen waren 2015 ohne Arbeit. Das sind etwa 6000 oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Ausser im Januar lagen alle Monatswerte deutlich über den Vorjahreswerten.

Die Jugendarbeitslosigkeit liegt mit einem Jahresdurchschnitt von 3,3 Prozent um 0,1 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Sie hat sich seit 2011 kaum verändert.

Bei den älteren Arbeitnehmern (ab 50 Jahren) liegt die Quote mit 2,9 Prozent zwar ebenfalls nur geringfügig höher als im Vorjahr. Doch diese Quote nimmt seit 2013 stetig zu. (bau/SDA)

Publiziert am 08.01.2016 | Aktualisiert am 08.01.2016
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38 Kommentare
  • Ueli  Baltensperger aus Muhen
    08.01.2016
    Dafür 0,3 Prozent mehr Grenzgänger.
  • André  Baldin 08.01.2016
    Personenfreizügigkeit sei Dank! Früher war die immer unter 1 Prozent.
    • Stefan  Gubser aus Arth
      08.01.2016
      Ja ja früher...dafür haben sie sich damals für noch viel weniger als heute fast zu Tode geschuftet....aber es war ja früher viel besser.....
    • Marco  Weber 08.01.2016
      Wann war den früher?
  • Stefan  Gubser aus Arth
    08.01.2016
    Schön kann man die ganze Schuld den Ausländern in die Schuhe schieben....geht ja ganz Flott in der heutigen Zeit. Unternehmer die Abzocken, Anreizsysteme für Unternehmen, Sparmassnahmen sind nicht Schuld....Nein die Ausländer nicht die Rechtsbürgerliche Politik der Taschenfüller oder gar die der Arbeitslosen die sich nicht wirklich bemühen...nein, alle Anderen
    • Marco  Weber 08.01.2016
      Wer denn sonst Herr Gubser? An einem selber liegt es doch nie oder?
    • Renato  Wyss aus Wallisellen
      08.01.2016
      Solange die Betriebe die Möglichkeit haben, CH zwischen 50 und 60 Jahren in die Arbeitslosigkeit zu schicken, um dagegen endlos billige Ausländer importieren zu dürfen, ändert dies auch im laufenden Jahr wenig. Es wird bestimmt nicht besser!
  • hans  schwenki 08.01.2016
    Herr Silvio Boner Sie srechen mir aus den Herzen.SUPER so ist es!!!!
  • Adrian  Züger 08.01.2016
    Aber es koomen immer noch jährlich 70000 Menschen in die Schweiz weil es der Arbeitsmarkt anscheinend verlangt, oder sagen wir eher die Firmenbosse weil sie billige Arbeitskräfte einstellen und den teuren Schweizer Künden
    • Stefan  Gubser aus Arth
      08.01.2016
      Wer macht denn bitte die Politik für die Firmenbosse....Ich würde mal die Scheuklappen weg nehmen und nach rechts schielen.... Da hocken die Unternehmer in Bern
    • yvo  ovi 08.01.2016
      Was redet ihr da von Firmenbossen?? Das Volk jammert ja immer wie teuer es hier in der Schweiz ist! Da wird europaweit am meisten verdient aber zum Einkaufen gehts ins Ausland da man ja paar Fränkli sparen kann. So gehen Milliarden SFR. ins Ausland und die hiesigen Firmen müssen schauen wie sie hier ihre Arbeiter halten können zu den hiesigen Löhnen. Die wenigsten aller Firmenbosse sahnen unverschämt ab. Jeder der im Ausland einkaufen geht um zu sparen ist somit mitschuldig an der Misere.