Voll mit Apps und immer online Chinesen bringen neue Automarke für Europa

Der chinesische Autoriese Geely bringt in Europa eine neue Automarke heraus: Lynk & Co heisst diese. Die Autos werden in der Mittelklasse angesiedelt und sollen voll mit Apps sein.

Geely: Chinesischer Autoriese präsentiert neue Automarke Lynk & Co play
Was sich wohl unter diesem roten Tuch verbirgt? Printscreen

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Wenignutzer müssen blechen Die Post beerdigt das Postfach
2 Rüstungskonzern gründet Firma im Nahen Osten Ruag expandiert in...
3 Metzger schneidet das Fleisch nach Wunsch Coop bringt die...

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

Europa erhält eine neue Automarke: Morgen präsentiert der chinesische Automobilgigant Geely im schwedischen Göteborg den neuen Brand. Lynk & Co heisst dieser.

Das weiss man bereits von Geelys neuer Konzernmarke: Die Fahrzeuge basieren auf einer gemeinsam mit dem Hersteller Volvo entwickelten Plattform. Die Autos von Lynk & Co sind offenbar vollgepackt mit Apps und ständig mit dem Internet verbunden.

Erstes Modell von Lynk & Coist ein SUV

Beim ersten Modell dürfte es sich laut Medienberichten um einen Kompakt-SUV handeln. Er wird auch als Plugin-Hybrid angeboten – also als Wagen, der per Kabel aufladbar ist aber auch Treibstoff tankt.

40'000 Einheiten sollen pro Jahr davon fabriziert werden. Zum Vergleich: Im VW-Werk bei Osnabrück werden pro Jahr rund 30'000 Fahrzeuge des Typs Tiguan montiert.

Geely holt europäische Auto-Manager an Bord

Geely hatte im Vorfeld vergeblich versucht, den europäischen Markt mit seinen Fahrzeugen aufzurollen. Der neue Markenname Lynk & Co soll dies ändern.

An Bord der neuen Automarke befinden sich auch mehrere europäische Auto-Manager. Diese haben zuvor für Opel, Saab oder Volvo gearbeitet. Wann die ersten Fahrzeuge der Geely-Tochter in der Schweiz zu haben sind, ist noch nicht bekannt. (hoa)

Publiziert am 19.10.2016 | Aktualisiert am 26.10.2016
teilen
teilen
1 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

1 Kommentare
  • Günter  Kaußen aus Köln
    20.10.2016
    Die große Gefahr für die Autoindustrie der westlichen Welt werden preiswerte Elektroautos aus China für private Nutzer sein.

    In der westlichen Welt kommen ein Auto auf zwei Einwohner, in China eines auf 10 Einwohner bei 1,4 Mrd. Einwohnern insgesamt.

    Sollten dort wie hier irgendwann 700 Mio. Fahrzeuge fahren, müßte alles aktuell geförderte Erdöl zu deren Betrieb vertankt werden.

    Deshalb fördert der chinesische Staat die Produktion von Elektroautos und Batterien als Abhilfe in Zukunft.