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68 Milliarden Dollar zahlte Pfizer für den Konkurrenten Wyeth. Damit ist das eine der grössten Firmenübernahmen seit Jahren und die bedeutendste seit dem Ausbruch der Finanzkrise.
Die zwei US-Unternehmen gaben das Geschäft heute in New York bekannt. Pfizer bezahlt den Kaufpreis für den Biotechnologie-Spezialisten Wyeth in einer Kombination aus Bargeld und Aktien. Gemeinsam kommen die zwei Pharmakonzerne auf einen Jahresumsatz von rund 75 Milliarden Dollar.
Ein Bankenkonsortium hat dem Branchenprimus eine Finanzierungslinie von 22,5 Milliarden Dollar gewährt. Für Pfizer ist Wyeth bereits die dritte Mega-Übernahme innerhalb von zehn Jahren nach Warner-Lambert im Jahr 2000 und Pharmacia drei Jahre später.
Im Zuge der Übernahme sollen rund zehn Prozent der Stellen wegfallen. Die beiden Konzerne beschäftigen weltweit insgesamt mehr als 130000 Mitarbeiter. (SDA)