Vermarktungsplattform von Ringier, SRG und Swisscom: Die gemeinsame Firma heisst «Admeira»

ZÜRICH - Die gemeinsame Vermarktungsfirma von Ringier, SRG und Swisscom startet im April, nachdem die WEKO im Dezember 2015 grünes Licht gegeben und auch das UVEK keine Vorbehalte hatte. Die neue Vermarktungsfirma tritt unter dem Namen «Admeira» am Markt auf und nimmt den operativen Betrieb am 4. April 2016 auf.

Neuer Name, neues Team: Admeira nimmt am 4. April den Betrieb auf. play

Neuer Name, neues Team: Admeira nimmt am 4. April den Betrieb auf.

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Der Name «Admeira» setzt sich zusammen aus dem englischen Begriff «Advertising» für Werbung und dem Wort «meira», was auf Rätoromanisch «Ziel» bedeutet. Der Firmenname kombiniert somit einen Begriff aus dem Romanischen, das tief in der Schweizer Kultur verankert ist und für solide Werte steht, mit dem globalen, modernen Wort «Advertising».

«Die Suche nach einem passenden Firmennamen mit hohem Identifikationsgrad und gleichzeitig starker Aussage war eine grosse, aber spannende Herausforderung», sagt Martin Schneider, CEO von Admeira. Schneider ergänzt: «Der Name muss sich differenzieren, sprachunabhängig funktionieren sowie eigenständig und merkfähig sein. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Brand ‹Admeira› einen Volltreffer gelandet haben, der alle unsere Anforderungen vollumfänglich erfüllt.»

Reichweitenstärksten Medienplattformen der Schweiz

Die Werbebranche verändert sich stark, vor allem aufgrund der Digitalisierung und des starken Wandels in der Mediennutzung. Die Bündelung der Vermarktung der Medienangebote von SRG, Swisscom und Ringier (zu dem auch BLICK gehört) ermöglicht Admeira, den Werbeauftraggebern vernetzte Kommunikation über die besten und reichweitenstärksten Medienplattformen der Schweiz anzubieten. Admeira richtet sich mit zielgerichteter Werbung und innovativen Werbelösungen auf die sich stark verändernden Bedürfnisse der Werbenden und der Schweizer Medien aus, um eine Schweizer Antwort auf die Konkurrenz der ausländischen Werbeunternehmen zu bieten.

Das erklärte Ziel von Admeira ist es, den Schweizer Werbemarkt und Medienplatz im globalisierten Wettbewerb nachhaltig zu stärken. Die Dienstleistungen des Unternehmens stehen allen Werbeauftraggebern, Verlegern, Agenturen sowie weiteren Anbietern von Werbeinventar zu fairen und marktgerechten Konditionen offen. Der operative Start von Admeira ist für den 4. April geplant. Dann tritt das Unternehmen erstmals unter dem neuen Brand am Markt auf. Designierter CEO des geplanten Gemeinschaftsunternehmens mit über 280 Mitarbeitenden ist Martin Schneider (49), bisher CEO von publisuisse. Designierter Präsident des Verwaltungsrates ist Marc Walder, CEO von Ringier.

Die Geschäftsleitung setzt sich zusammen aus:

  • Martin Schneider, Chief Executive Officer
  • Bruno Battaglia, Chief Financial Officer
  • Arne Bergmann, Chief Sales Officer
  • Beniamino Esposito, Managing Director Publishing
  • Markus Hollenstein, Chief Marketing Officer
  • Beatrice Kniel, Managing Director Broadcast
  • Philipp Scheidegger, Managing Director Digital
  • Marc Sier, Chief Operating Officer

Der Verwaltungsrat setzt sich zusammen aus:

  • Marc Walder, Ringier, Verwaltungsratspräsident
  • Roger de Weck, SRG
  • Gilles Marchand, SRG
  • Beat Grossenbacher, SRG
  • Urs Schaeppi, Swisscom
  • Ueli Dietiker, Swisscom
  • Roger Wüthrich-Hasenböhler, Swisscom
  • Claudio Cisullo, Ringier
  • Alexander Theobald, Ringier
Publiziert am 17.03.2016 | Aktualisiert am 17.03.2016
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7 Kommentare
  • Gieri  Caviezel 18.03.2016
    Logisch hat das UVEK nichts dagegen, wenn sich zwei Staatsfirmen mit einem linken Medienhaus zusammenschliessen. Die linke Staatspropaganda kann so auf allen Kanälen das dumme Volk beeinflussen. Und wie es bei den Linken immer ist, wird den kleinen Parteisoldaten etwas von Überwindung des Kapitalismus erzählt und die Führungsriege krallt sich das Geld im grossen Stil. 8 Leute in der GL und 9 Leute im Verwaltungsrat. Ein unnötiger Wasserkopf, der nur der persönlichen Bereicherung dient.
  • Igor  Kovac , via Facebook 17.03.2016
    Wenn ich Konzesionsgebühr für Fernsehen und Radio zahle, erwarte ich, dass ich keine Werbung in SF1 bekomme. Warum braucht sich SRG in eine Werbeallianz zu angagieren, reicht Konzesionsgeld nicht aus? Das ist eine ekelhafte logik, man zahlt Konzesiongeld, bekommt Werbung in SF1 und SRG verdient damit... Das ist keine Service Public...
  • Ramon  Neuhaus 17.03.2016
    Wow noch mehr Werbung? Was man schönes mit dem Geld anfange könnte....
  • Mark  Grand aus Bremgarten
    17.03.2016
    Die Verschmelzung von Staat und Konzerne, so wie es Mussolini wollte!
    Das kann nicht wahr sein!?!?!?
  • Hans  Pfunder aus Buchs
    17.03.2016
    Gute Nacht journalistische Unabhängigkeit!
    • Hanspeter  Elmer aus Glarus
      17.03.2016
      Und guten Morgen Datenkrake! Es ist eine bodenlose Frechheit, dass ein zwei Staatsunternehmen sich mit einem Privatunternehmen der Privatwirtschaft zusammentun und damit alle anderen privaten Medienunternehmen benachteiligen. Da sieht man, wie weit der Filz von Ringier reicht und wie wichtig es ist, dass man in der Schweizer Medienwelt die Chefpositionen mit Linksideologen bekleidet, die sich dann "vernetzen"!