Vasella kassierte 21,3 Millionen

  • Aktualisiert am 02.01.2012

BASEL – Novartis-Boss Daniel Vasella hat letztes Jahr eine Gesamtentschädigung von 21,3 Millionen Franken erhalten. Auch die Löhne der weiteren Mitglieder der Novartis-Führung zeigen eine Menge Nullen vor dem Komma.Der Konzern verdiente spitzenmässig im letzten Jahr (siehe Artikel «Novartis verdiente 7,9 Milliarden!») und Daniel Vasella, Konzernchef und Verwaltungsratspräsident des Pharmakonzerns, ebenso. Im Vergleich zum Vorjahr konnte er sich über eine Steigerung von rund einer halben Million Franken freuen. Wie aus dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht 2005 hervorgeht, erhielt Vasella dabei erneut einen Grundlohn von 3,0 Millionen Franken und knapp 415000 Franken als Zuschuss in die Pensionskasse. Zusätzlich erhielt er je 104000 gesperrte und ungesperrte Aktien sowie knapp 1,4 Millionen Optionen. Vasella besitzt mittlerweile gut eine Million Novartis-Aktien mit einem derzeitigen Marktwert von über 70 Millionen Franken.Die übrigen Spitzenverdiener bei Novartis waren: Pharma-Chef Thomas Ebeling mit einer Gesamtentschädigung von 8,6 Millionen, Biopharma-Forschungschef Mark Fishman, 6,2 Millionen, Finanzchef Raymund Breu, 5,3 Millionen. Die Angehörigen der 20-köpfigen Novartis-Geschäftsleitung erhielten zusammen 17,7 Millionen Franken in bar sowie 650000 Aktien und 3,2 Millionen Optionen. Die elf Verwaltungsräte kamen ohne Vasella auf ein Total von 4,5 Millionen Franken und gut 18000 Aktien. Mit dem Gesamtsalär von 21,3 Millionen zieht Vasella mit UBS-Chef Marcel Ospel gleich, der 2004 exakt gleich viel verdiente. Angesichts des erwarteten Rekordergebnisses der UBS dürfte Ospel 2005 Vasella aber erneut übertrumpft haben.

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