US-Präsident Trump sei Dank Aktien von Gefängnissen im Hoch

NEW YORK - Waffenhersteller gehören in Amerika zu den grossen Verlierern. Ihre Papiere büssten nach den Wahlen an Wert ein. Dafür explodieren die Aktien der Gefängnisse.

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Mehr Häftlinge erwartet: Die Aktien von US-Gefängnissen boomen.  Reuters

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Die Aktien der Privatgefängnisse in den USA gehen durch die Decke. Die Papiere der Firma Corrections Corporation, der grössten privaten Betreiberin von Gefängnissen, schlossen am Mittwoch mit einem satten Plus von 43 Prozent ab. Die Nummer zwei auf dem US-Markt, die Geo Group, legte um 21 Prozent zu.

Grund: Die Obama-Regierung wollte nicht mehr mit privaten Haftanstalten zusammenarbeiten. Die Investoren spekulieren darauf, dass sich das unter Donald Trump (70) ändert. Dies schreibt das US-Finanzportal «Marketwatch».

Der Republikaner hatte im Wahlkampf immer wieder gegen illegale Migranten gehetzt. Er dürfte die Gesetze verschärfen. In der Folge würde die Zahl der Häftlinge ansteigen.

Keine Torschlusspanik

Dagegen serbeln die Waffenaktien. Marktführer Sturm, Ruger & Co. gab 14 Prozent ab, Konkurrent Smith & Wesson 15 Prozent. Die Anleger erwarten, dass Trump keine strengeren Waffengesetze durchsetzen will.

Noch-Präsident Barack Obama (55) dagegen hatte sich für eine Regulierung eingesetzt. Folge: Die Waffenfans deckten sich, die Verbote vor Augen, mit Material ein. Mit Revolverheld Trump an der Macht scheint diese Torschlusspanik fehl am Platz.

Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 29.11.2016
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3 Kommentare
  • Daniel  Leuenberger aus Chisinau
    11.11.2016
    Na ja, ich behaupte mal das Orakel Koni Kadir wird sich taeuschen. Europa wird keineswegs in Nationalstaaten zusammenfallen. Kriminalitaet hat sehr viel Ausbildung zu tun. Wegen Stellvertreterkrieg in Syrien, da hoffe ich sehr auf eine Zusammenarbeit zwischen USA und Russland aber das wird vielen nicht gefallen (u.a. Saudi Arabien).
    Trump hat in vieler Hinsicht noch gar keine Plaene vorgelegt und viele seiner Ankuendigungen sind unmoeglich. Politik laeuft nicht wie Business.
  • Koni  Kadir , via Facebook 10.11.2016
    Miley Cyrus hat ein Drogenproblem und ist manisch-depressiv. Wir können uns nicht auf solche Geschöpfe verlassen. Trump wird solchen Geschöpfen wieder eine Heimat geben - im Jailhouse den Blues anstimmen und so wieder gesellschaftsfähig werden.
  • Koni  Kadir , via Facebook 10.11.2016
    Wir können froh sein, dass Trump Antialkoholiker ist und als kleiner Junge eine strenge militärische Ausbildung erhalten hat. Er wird dafür sorgen, dass Drogen und Kriminalität keine Chance haben werden. Wer ist denn dumm und vulgär? Trump oder Drogensüchtige und Alkoholiker? Russland und USA werden zusammenspannen und darauf verzichten, Stellvertreterkriege in Syrien zu führen. Europa wird in spätestens 24 Monaten in souveräne Nationalstaaten zerfallen und das ist gut so. Das Orakel Koni Kadir