US-Brillenhersteller vs. Telecom-Anbieter Salt verklagt Salt

Salt läuft nicht nur das Personal davon, jetzt droht auch noch juristischer Ärger.

Website und Logo von «Salt Optics»: Der Name Salt ist hier eine Abkürzung und steht für « S ea A ir L and T imeless». play

Website und Logo von «Salt Optics»: Der Name Salt ist hier eine Abkürzung und steht für «Sea Air Land Timeless».

saltoptics.com

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Der US-Brillenhersteller Salt Optics hat gegen den Schweizer Mobilfunknetzbetreiber Salt Klage eingereicht, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Das 2006 gegründete Unternehmen fühlt sich in seinen Markenrechten verletzt.

Logo des Mobilfunkers Salt: Die ehemalige Orange wählte ihn aus 700 Namensvorschlägen. play

Logo des Mobilfunkers Salt: Die ehemalige Orange wählte ihn aus 700 Namensvorschlägen.

Salt-Sprecherin Thérèse Wenger bestätigt das Rechtsverfahren: «Am 10. Dezember hat Salt Optics eine Widerspruchsklage gegen die Wort-Bild-Marke eingereicht, sprich gegen das Logo von Salt.» Salt Optics stört sich daran, dass das neue Logo der ehemaligen Orange seinem eigenen auffallend ähnlich sieht. Tatsächlich setzen beide Unternehmen auf den charakteristischen Punkt nach dem Schriftzug.

Erhält die US-Firma recht, könnte der Schweizer Telekommunikationsanbieter vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum gezwungen werden, sein Logo zu ändern. Salt Optics kann Salt zudem wegen unlauteren Wettbewerbs vor Gericht ziehen.

Publiziert am 10.01.2016 | Aktualisiert am 10.01.2016
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8 Kommentare
  • Rolf  Hess 11.01.2016
    Da hat wohl jemand Werbefachmann studiert und bevor die "Abklärung von Firmenlogos" auf dem Stundenplan stand, das Studium abgebrochen. Hoffe jetzt, dass das nicht eine salt-ige Rechnung gibt.
  • Ernst  Ruetimann aus Trang
    11.01.2016
    Das ist das Erste bei einem neuen Namen , die Abklaerung der Markenrechte - Weltweit ! Hier auf Phuket hat eine Baeckerei das Logo " FLINTSTONE " verwendet . Jetzt heisst der Laden Flits one .-
  • Johannes von  Manesse-Manegg aus Zürich
    10.01.2016
    Ein Vorgeschmack auf das was mit dem TTIP auf uns zukommen wird. Jeder Furz kann ausgewertet werden, zu Geld gemacht und Anwälte sind die einzigen, die daran real verdienen.
  • Marcel  Hodel 10.01.2016
    Erstens: Hat der US Salt Brillenhersteller einen Markenschutz in der Schweiz? Wenn ja, wäre das schlecht für SALT. Kann mir aber kaum vorstellen, dass beim Namenswechsel das nicht geprüft wurde. Oder ist es wieder ein Angriff auf die Schweiz eines US Unternehmens, Kasse zu machen?
  • Paul  Jakob 10.01.2016
    Verdammt, jetzt ist es zu spät! Ich wollte eine Brille kaufen, habe aber ein Handy-Abo bekommen! Schadenersatz!