Umsatz zwar unter Erwartung Sika steigert Gewinn um 22,9 Prozent

BAAR ZG - Der Baustoffhersteller Sika hat in den ersten neun Monaten 2016 mehr verdient. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 415,5 Millionen Franken, das sind 22,9 Prozent als im Vorjahreszeitraum.

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Sika steigert den Gewinn um 22,9 Prozent. Reuters

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Die höhere Profitabilität erklärte Sika in einer Mitteilung vom Donnerstag mit steigenden Bruttomargen und einer unterproportionalen Kostenentwicklung. Mit den Zahlen hat die Gruppe die Erwartungen der Analysten auf Gewinnebene übertroffen.

Der Umsatz lag allerdings unter den Erwartungen. Das Wachstum schwächte sich zuletzt etwas ab. Die Erlöse stiegen in der Zeit von Januar bis September um 5,8 Prozent auf 4,33 Milliarden Franken. Im ersten Semester hatte das Wachstum noch 7,6 Prozent betragen. Doch zumindest in China hat Sika nach sechs rückläufigen Quartalen wieder positive Wachstumszahlen verzeichnet, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Sika steuert auf Rekordjahr zu

Die Ziele bestätigte Sika. Für das laufende Geschäftsjahr werde ein Umsatz von rund 5,8 Milliarden Franken und eine überdurchschnittliche Margensteigerung bei einem EBIT zwischen 780 und 800 Millionen Franken erwartet. Sika steuere also auf ein weiteres Rekordjahr zu. Mit der Eröffnung von vier neuen Ländergesellschaften und acht neuen Fabriken habe Sika gar mehr Investitionen ins Wachstum getätigt als geplant.

Das Unternehmen wehrt sich seit Ende 2014 gegen die Übernahme durch den französischen Rivalen Saint-Gobain. Der Ausgang der Auseinandersetzung hängt von einem Verfahren vor dem Kantonsgericht Zug ab, das für das laufende Quartal einen Entscheid in Aussicht gestellt hat. (sda)

Publiziert am 27.10.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016
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  • Markus  Immer aus Dumagete
    27.10.2016
    Das Zuger Gericht wird zu Gunsten der "Verräterfamilie" entscheiden und Saint Gobin wird das Unternehmen plündern! Sollte es soweit kommen werden nicht nur Arbeitsplätze vernichtet werden sondern der Kern der Fa. mit dem gesamten Know-how sollte zusammenstehen und neu anfangen. Es gäbe sicher kleinere Firmen die gewillt wären da mitzumachen.