play
Uhrenvergleich am Bhf. Stadelhofen: Oben die SBB-Uhr, unten das iPad.
(Dominik Baumann)Der Knatsch rund um die geklaute SBB-Uhr geht eine Runde weiter. Die Lizenznehmernin Mondaine wurde von der SBB nicht in die Vereinbarung eingebunden.
Beim Schweizer Uhrenhersteller Mondaine ist man erstaunt: «Wir wurden über die Einigung zwischen SBB und Apple erst kurz vorher informiert», sagt André Bernheim, CEO und Mitinhaber von Mondaine. Das Familienunternehmen ist seit 1986 exklusive Lizenznehmerin der SBB-Bahnhofsuhr. In die Vereinbarung mit dem US-Elektronikriesen wurde Mondaine nicht eingebunden.
«Wir haben das Design der SBB-Uhr in die Welt herausgetragen», sagt Bernheim. Grosse Kunsthäuser wie das Museum of Modern Art in New York verkaufen die Uhr in ihrem Shop.
«Wir haben dazu beigetragen, dass Apple auf die Uhr aufmerksam wurde.» Bernheim will nun intern über die Bücher und sich mit der SBB aussprechen.
Apple hatte das Design der SBB-Uhr für das neue iPhone und iPad geklaut. Vergangenen Freitag gaben die SBB und Apple den Abschluss einer Lizenzvereinbarung bekannt. (cst)
Beliebteste Kommentare
Alle Kommentare (11)