Uhrenhersteller erleidet Gewinneinbruch Starker Franken zerzaust Swatch-Resultat

Der Uhrenhersteller Swatch hat 2015 ein schwieriges Jahr hinter sich: Der Gewinn brach um 21 Prozent auf 1,119 Milliarden Franken ein. Der Umsatz blieb 3 Prozent unter dem Vorjahr.

Minus 21 Prozent: Swatch-CEO Hayek machte mit seinem Konzern wengier Gewinn. play

Minus 21 Prozent: Swatch-CEO Hayek machte mit seinem Konzern wengier Gewinn.

Keystone

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Swatch und der starke Franken - eine Leidensgeschichte. Seit 2010 habe der starke Franken Swatch über vier Milliarden Franken an Umsatz gekostet, teilt der weltgrösste Uhrenkonzern mit. Allein im letzten Jahr ging Swatch «weit über eine Milliarde Franken» an Umsatz flöten wegen des starken Frankens.

Unter dem Strich schrumpften die Einnahmen um 3 Prozent auf 8,5 Milliarden Franken. Bei konstanten Wechselkursen betrug der Rückgang nur 0,9 Prozent. Stärker litt der Gewinn: Er brach um 21 Prozent auf 1,119 Milliarden Franken ein. 

Konzernchef Nick Hayek lässt sich deshalb nicht von seiner Strategie abbringen: Preiserhöhungen würden nur sehr defensiv vorgenommen, kurzfristige Gewinnmaximierung sei kein Thema, teilt er mit. Wichtiger sei es, das Wachstum in Stückzahlen sicherzustellen. Auch die Investitionen in den Produktionsstandort Schweiz, in Innovationen, eigene Läden und das Marketing will Hayek nicht herunterfahren. 

Letztes Jahr schuf Swatch konzernweit 700 neue Arbeitsstellen und beschäftigt nun mehr als 36'000 Angestellte. Auch in der Schweiz wurden neue Stellen geschaffen. 

Publiziert am 03.02.2016 | Aktualisiert am 08.04.2016
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  • Michel  Müller aus Zurich
    03.02.2016
    Genau doch was con seinem Vater ein Hersteller von Produkten nicht Gewinne!!! Die Stückzahl zählt ! Genau !!!
  • Fritz  Frigorr 03.02.2016
    Immer dieser angeblich starke Franken; dabei ist er nicht mehr wert, als das Papier, auf dem er gedruckt wurde. Er ist einfach massiv überbewertet.
  • stan  laurel 03.02.2016
    ok ich bin siebzig, aber ich glaube der hayek ist auf der richtigen spur. bitte keine smart watch; schuster bleib deinen leisten und der erfolg kehrt automatisch zurück!
  • casutt  lui aus adligenswil
    03.02.2016
    papas warmes nestchen scheint sich abzukühlen...
    nur das erbe verwalten reicht nicht, nick hayek. ideen sind gefragt!
  • RONALD  SCHMID aus MIAMI
    03.02.2016
    Ein Konzern der Groesse von Swatch muesste mehr Diversifikation foerdern. Es war ein Fehler Apple, Samsung und andere so tief in Armband Smart Watches und Phones eindringen zu lassen.

    Ich wuerde lieber eine Schweizer Smart Watch kaufen, als Apple oder ander Asiatische Produkte. Apple is mehr Asiatisch als Amerikanisch. Der Vater entwickelte auch elektronische Kontroller, half mit SMART, etc. Irgendwie fehlt das heute. Der Swatch Brand braucht dringend Diversifikation.