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Jerker Johansson trete mit sofortiger Wirkung zurück, heisst es in einer Mitteilung der UBS. Johansson hatte seine Stelle an der Spitze der krisengeschüttelten UBS-Sparte erst im März letzten Jahres angetreten. Für sein Ausscheiden nannte die Bank keine Gründe.
Er hatte damals die Stelle von Huw Jenkins übernommen, der im Herbst 2007 den Hut nehmen musste, als die Grossbank den ersten Milliardenabschreiber im Zuge der Kreditkrise bekanntgeben musste. Johansson kam von der US-Bank Morgan Stanley, wo er während insgesamt 22 Jahren tätig gewesen war.
Er danke Johansson «für seinen grossen Einsatz und seinen wertvollen Beitrag» zur Neuausrichtung der UBS-Investmentbank, lässt sich UBS-Konzernchef Oswald Grübel in der Mitteilung zitieren.
Neu zwei Chefs
Die UBS-Investmentbank wird neu von dem Zweiergespann Alex Wilmot-Sitwell und Carsten Kengeter geführt. Wilmot-Sitwell ist seit 1996 für die UBS tätig und Mitglied der Konzernleitung. Seit Januar 2008 leitet er die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika.
Kengeter stiess im September 2008 zur UBS und ist Mitglied der Spartenleitung für den Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (Fixed Income, Currencies and Commodities, FICC) innerhalb der Investmentbank. In seiner neuen Funktion werde Kengeter auch Einsitz in die Konzernleitung nehmen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Unter der Führung von Wilmot-Sitwell und Kengeter werde die UBS «weiter auf dem starken Kerngeschäft der Investmentbank aufbauen und die noch bestehenden Risikobestände reduzieren», wird Grübel im Communiqué zitiert. Die Investmentbank sei für die UBS als globales Unternehmen und für das integrierte Geschäftsmodell unabdingbar. (SDA/ent)
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Jerker Johansson verlässt die UBS nach nur einem Jahr an der Spitze der Investment-Banking-Sparte. (RDB)