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Nach dem Stellenabbau bis Ende Jahr wird die Investment-Bank noch rund 17000 Mitarbeitende zählen. Der Grossteil der 2000 gestrichenen Stellen fällt in den USA und Grossbritannien weg, kleinere Teile in der Schweiz sowie im asiatisch-pazifischen Raum, wie eine UBS-Sprecherin heute sagte.
Der Kaufmännische Verband Schweiz nimmt mit «grossem Bedauern» zur Kenntnis, dass die UBS weitere Stellen streicht. Den Abbau in der Schweiz schätzt der Verband auf 100 bis 200 Stellen. Für diese Mitarbeitende stehe ein zwischen den Sozialpartnern ausgehandelter Sozialplan zur Verfügung. Der Schweizerische Bankpersonalverband zeigte sich «schockiert», dass auch Stellen in der Schweiz wegfallen.
Die UBS will die Investment-Bank neu ausrichten. Die Stellen fallen vorwiegend in den Geschäftsfeldern weg, aus denen sich die Investment-Bank teilweise zurückzieht. Umgebaut wird insbesondere der Bereich Anleihen, Währungen und Warentermingeschäfte (Fixed Income, Currencies and Commodities FICC), einer der drei Divisionen der Sparte.
FICC werde sich künftig auf Geschäfte mit Kunden und Abwicklung konzentrieren. Aus dem Rohstoffgeschäft, mit Ausnahme der Edelmetalle, ziehe sich FICC zurück, der Eigenhandel sowie Immobilien und Verbriefung würden stark reduziert.
Wenig ändert sich demnach für die beiden anderen Divisionen: Das Aktiengeschäft (Equities) wird weiter ausgebaut, wie die UBS schreibt. Ihre «führende Stellung» im Investment-Banking-Geschäft will die Grossbank aufrechterhalten.
Nachdem die Gerüchteküche bereits seit Tagen gebrodelt hatte, erfolgte die Ankündigung ein Tag nach der ausserordentlichen Generalversammlung in Basel, an der die UBS bestätigte, das laufende dritte Quartal voraussichtlich mit einem kleinen Gewinn abzuschliessen (Blick.ch berichtete). (SDA/noo)
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UBS: Jetzt müssen Mitarbeiter dran glauben. (Keystone)