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Netter Logenplatz mit perfekter Sicht: Eine Loge im Stade de Suisse. (Keystone)
Auch Kleinvieh macht Mist. Zuerst sperrte die UBS vielen Angestellten den Blackberry-Gebrauch. Sie baute Kaffeemaschinen ab und beendete das Alinghi-Sponsoring.
Jetzt gehts bei der UBS auch den VIP-Kunden an den Kragen. Wie Recherchen von Blick am Abend ergeben, hat die UBS per Ende Fussballsaison ihre Loge im Berner Stade de Suisse gekündigt. «Das Engagement wurde nicht verlängert», bestätigt UBS-Sprecherin Dominique Scheiwiller. Ab Sommer kann die Bank ihre guten Kunden also nicht mehr zu Spitzenspielen oder Konzert-Events einladen und dort bewirten.
Kein Einzelfall
Mit dem Schritt spart die UBS rund eine Viertelmillion Franken pro Jahr. Noch ist nicht klar, ob die UBS auch ihre Logen in anderen Stadien kündigt. Laut Schweiwiller halte man laufende Verträge zwar ein, überprüfe aber jedes Engagement.
Bei den Betreibern des Stade de Suisse nimmt man den Absprung des langjährigen Kunden locker – zumindest nach aussen. «Wir geben keine Kommentare zu einzelnen Mietern ab, aber Firmen kommen und gehen, das ist normal», sagt Sprecher Charles Beuret. Trotz des Rückzugs der UBS seien alle Logen vermietet.
Auch beim Zürcher Hallenstadion merkt man noch nichts von der Krise. «Die Verträge laufen über mehrere Jahre», sagt Managerin Bianca Matzig. «Bislang hat noch niemand gekündigt.» (bö/jcg)
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So guckt der normale Fan Fussball. (Keystone)