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US-Kunden können aufatmen: UBS zahlt Milliarden zurück.- Keystone
Es ist offiziell: Die UBS kauft den Kunden, die in ARS investiert waren, Wertpapiere im Umfang von maximal 22,7 Mrd. Dollar (27,6 Milliarden Franken) zurück. Das bestätigte eine Sprecherin der Bank. Die US-Börsenaufsicht SEC habe den von der UBS unterbreiteten Vorschlag akzeptiert.
Gemäss der Vereinbarung gilt das Rückkaufangebot für heutige und ehemalige Kunden der UBS, welche am 13. Februar 2008 im Besitz von ARS waren oder solche zwischen dem 1. Oktober 2007 und dem 12. Februar erworben haben.
Die US-Behörden hatten im Sommer die Vermarktungspraxis der UBS und anderer Banken angekreidet. Die Banken hätten ARS, das heisst langfristige Anleihen mit regelmässig in Auktionen festgelegten Zinssätzen, wider besseres Wissens als sichere Geldanlage angepriesen, lautete der Vorwurf.
Der Markt für ARS-Anleihen brach aufgrund der Kreditkrise nämlich komplett zusammen. Die Investoren, darunter Kleinanleger und soziale Institutionen, blieben auf den nicht mehr handelbaren und daher wertlos gewordenen Wertpapieren sitzen. Nachdem Untersuchungen gegen sie eingeleitet wurden, startete die UBS das nun genehmigte Rückkaufprogramm. (SDA/snx)