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Nach Gerichtsdokumenten wurde eines dieser Konten bei der UBS geführt. Bei UBS in den USA gab es dazu zunächst keine Stellungnahme.
Gegen den Mann aus New York war zuvor Anklage wegen möglicher Steuerhinterziehung erhoben worden. Vor einem Bundesgericht in Fort Lauderdale erklärte er, ein Schweizer Beamter habe 45000 Dollar für Hilfen bei der Vertuschung des Betrugs erhalten.
Der Angeklagte belastete auch einen Schweizer Bankmitarbeiter. Es ist bereits die dritte Klage gegen einen UBS-Kunden im Zusammenhang mit den Steuerermittlungen im US-Bundesstaat Florida.
Wegen der laufenden Ermittlungen wollte der Angeklagte den Gerichtsunterlagen zufolge im Juli 2008 sein Vermögen in die USA überweisen und den dortigen Steuerbehörden freiwillig sein UBS-Konto offenlegen.
Ein Schweizer Anwalt habe ihn mit der Begründung davon abgebracht, dass ein Schweizer Bankmanager – der ehemals bei der UBS war – Kontakte zu einem hochrangigen Beamten des Landes habe. Dieser Beamte habe erklärt, dass die Kontodaten des US-Kunden nicht preisgegeben würden.
«Der Schweizer Anwalt sagte dem Angeklagten, dass der Schweizer Bankmanager dem Beamten 45000 Dollar für diese Information bezahlte», heisst es in den Unterlagen weiter. Anschliessend habe der Angeklagte den Anwalt ermächtigt, dafür 45000 Dollar von seinem UBS-Konto abzuheben um die Zahlung zu übernehmen.
Im laufenden Steuerstreit wollen die USA die UBS per Gericht zur Herausgabe Tausender Kundennamen zwingen, die Geld an den US- Steuerbehörden vorbeigeschleust haben sollen. Der Bundesrat will der UBS allerdings verbieten, Kundendaten weiterzugeben. (sda)