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Das Jahr 2009 werde insgesamt sogar ein profitables Jahr, teilte UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer heute vor der ausserordentlichen Generalversammlung mit. Die Risikopositionen auf US-Hypotheken seien «signifikant reduziert» worden, vor allem durch Verkäufe.
Zu neuerlichen Abschreibern wurden zunächst keine Angaben gemacht. Ebenso blieb offen, ob der Bank neue Gelder anvertraut oder ob Vermögen abgezogen wurden.
Die UBS wolle «zu jedem Zeitpunkt eine starke Kapitalbasis erhalten, ebenso wie angemessene Liquidität und eine solide Bilanz», hiess es dazu lediglich. Den Quartalsabschluss will die UBS – wie geplant – am 4. November veröffentlichen.
Im zweiten Quartal hatte die UBS einen Reinverlust von 358 Mio. Fr. eingefahren, und im ersten Quartal hatte das Minus sogar 11,56 Mrd. Fr. betragen. Insgesamt verbuchte die UBS vier Quartale in Folge einen Verlust.
Wie bereits früher angekündigt, soll die Bank in drei autonome Unternehmensbereiche aufgeteilt werden, die operativ mehr Freiheit haben, gleichzeitig aber auch mehr Eigenverantwortung übernehmen sollen.
An der Generalversammlung von heute in Basel sollten vier neue Verwaltungsräte gewählt werden, darunter Swiss-Life-Präsident Bruno Gehrig. (SDA/gux)
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Kriegt die UBS doch wieder etwas Sonne ab? (Keystone)