UBS berechnet Wahrscheinlichkeit Brexit zu 40 Prozent sicher

ZÜRICH/LONDON - Laut einem UBS-Report werden die Briten mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für einen Austritt aus der EU stimmen als bisher angenommen.

470132061 play
Es wird wahrscheinlicher, dass die Briten aus der EU austreten - sagt eine UBS-Studie Getty Images

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Service nur in 1. Klasse Pendler-Vertreter ärgert sich über Zug-Catering
2 «Monster Trucks» Paramount schreibt wegen Bub (4) 115 Millionen ab
3 Zuckerbergs schwedisches Geheimnis Ein Blick ins eisige Hirn von...

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
8 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

30 Prozent. Für so wahrscheinlich halten viele Statistiker einen Austritt der Briten aus der Europäischen Union. Bis vor Kurzem rechneten auch die beiden UBS-Ökonomen Dean Turner und Bill O'Neill mit diesem Wert.

Doch die Wahrscheinlichkeit steigt: Gestern veröffentlichte die UBS den Report «A 'Brexit' Map for Sterling» - er könnte den Austritt-Befürwortern Aufwind verschaffen.

Gemäss der Studie, die sich auf Meinungsumfragen stützt, könnten am 23. Juni vier von zehn Briten im Volksentscheid gegen einen Verbleib in der EU und damit für den «Brexit» stimmen. Damit ist der Austritt schlagartig um einen Drittel wahrscheinlicher geworden.

Die Verfasser der Studie sind allerdings noch immer der Meinung, dass «die Wähler aus dem Vereinigten Königreich letztlich entscheiden, in der Europäischen Union zu verbleiben, auch wenn das Ergebnis eine knappe Sache bleibt».

Publiziert am 29.02.2016 | Aktualisiert am 10.06.2016
teilen
teilen
8 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

5 Kommentare
  • Grunder  Albert 01.03.2016
    Naja wenn nicht jetzt, dann halt in 5-10 Jahren, früher oder später fliegt die EU sowieso auseinander!
  • Enri  Co 29.02.2016
    Ernst nehmen muss man das erst, wenn britische Politiker in Bern nachfragen, wie das mit bilateralen Verhandlungen so läuft. Ansonsten wird es wie bei der SchittlandAbspaltung enden: Viel Schamuschlägerei im Vorfeld, aber an der Urne wird die Briten der Mut verlassen.
  • André  Baldin 29.02.2016
    Das einzig richtige, aus dieser EU-/DE-Diktatur auszusteigen. Denen geht es nachher viel besser!
  • Gil-Dominique  Matthey , via Facebook 29.02.2016
    Könnte, würde, täte, wäre der Hund nicht gerannt so hätte er den Hasen erwischt. All diese Experten vergessen schlicht und ergreifend das Bauchgefühl der Wähler, und die Stimmung in England ist derzeit trotz aller Zugeständnisse die die EU gemacht hat bezüglich des Verbleibes in der EU alles andere als Gut. Ich würde mich nicht wundern, wenn mit 50,5 Prozent oder noch knapper der Brexit vom Volk angenommen würde. Unsere Inseleuropäer waren ja schon immer ein spezielleres Volk.
  • Hans  Scheidegger 29.02.2016
    Die Wahrscheinlichkeit eines Brexit steigt, wenn die EU-Staaten weiterhin so auseinander driften, wie es im Moment der Fall ist. Die EU befindet sich gegenwärtig in einer gefährlichen Situation, die kaum mehr sinnvoll unter Kontrolle gebracht werden kann.