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Sein erster Jahresabschluss: Der neue UBS-CEO Sergio Ermotti.
An der Börse sorgen die UBS-Zahlen für Enttäuschung. Die Aktie der Grossbank stand zum Handelsstart um über 2 Prozent im Minus.
Der Grund: Die UBS hat 2011 einen Reingewinn von 4,2 Milliarden Franken erzielt. Die Finanzanalysten hatten mehr erwartet: Sie gingen von 4,5 Milliarden aus.
Im Vergleich mit dem Vorjahr ist es ein deutlicher Rückgang: Im Jahr 2010 hat die Bank 7,5 Milliarden Franken Reingewinn erzielt.
Mehr Vertrauen
Trotzdem: Die Kunden haben offensichtlich mehr Vertrauen in die Grossbank gewonnen. Obwohl die UBS just im zurückliegenden Jahr die peinliche Zocker-Panne in London und den darauffolgenden Abgang des damaligen CEO Oswald Grübel zu verdauen hatte.
Als Indikator für das Vertrauen kann man die Entwicklung der Kundengeldern heranziehen. Hier zeigt sich: Der Bank sind im ganzen Jahr 2011 netto 42,4 Milliarden Franken neue Gelder zugeflossen. Zum Vergleich: Vor einem Jahr flossen noch 14,3 Milliarden aus der Bank ab.
Verlust im Investment-Banking
UBS-Chef Sergio Ermotti äussert sich zufrieden: «Wir bauen unsere Kapitalbasis weiter aus und liegen damit vorne im Vergleich zur Branche, die als Ganzes auf die Erfüllung der neuen Kapitalanforderungen hinarbeitet.»
Wermutstropfen: Die Abteilung Investment-Banking: Sie hat allein im vierten Quartal einen Verlust von 256 Millionen Franken eingefahren.
Boni sinken – Anzahl Stellen auch
Der Geschäftsaufwand für 2011 wurde gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Milliarden auf 22,4 Milliarden Franken reduziert. Der Personalbestand hat um 1101 Mitarbeiter abgenommen. Ende Jahr waren es UBS-Chef Sergio Ermotti 64'820.
Die Boni, schreibt die UBS in ihrer Mitteilung, seien im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gesunken. (map)
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