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Alle drei Topmanager schieden letztes Jahr aus ihren Tätigkeiten bei der UBS aus. Peter Wuffli (CEO), Clive Standish (CFO) und Hew Jenkins (Chef Investmentbank). Insgesamt kassierten sie aber rund 61 Mio. Franken für die Jahre 2008 und 2009! Das macht pro Manager 20 Mio. Franken.
Konzernchef Wuffli ging Anfang Juli, als die Subprime-Krise noch nicht in voller Stärke einschlug. Offizielle Begründung war seine Nicht-Wahl zum Präsidenten der UBS.
Standish und Jenkins mussten Anfang Oktober ihre Funktionen abgehen, als die UBS 4 Mrd. Dollar Abschreibungen im verbrieften US-Hypothekenmarkt bekanntgab. Inzwischen sind es über 18 Mrd. Dollar. Jenkins bleibt bis Ende September dieses Jahres als Berater für die Bank tätig.
«Nur» noch 2,6 Mio. für Ospel
Im Verwaltungsrat fällt die höchste Entschädigung mit 2,6 Mio. Franken auf Präsident Marcel Ospel, bestehend aus einer Grundkomponente von 2 Mio. Franken und Anteilen für die Pensionskasse. Ospels Salär sank damit um 90 Prozent. Niemand im Verwaltungsrat erhielt einen Bonus für 2007.
Vizepräsident Stephan Haeringer kam auf 1,9 Mio. Franken, Marco Suter erhielt bis Ende September 1,4 Mio. Franken, bevor er als neuer Finanzchef in die Konzernleitung wechselte.
Die höchste Einzelentschädigung der UBS-Gruppenleitung für 2007 erhält Rory Tapner, zuständig für den asiatischen Markt. Tapners Entschädigung in Cash und Aktien inklusive Bonusanteil belief sich auf 10,3 Mio. Franken. (SDA/num)
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Peter Wuffli, Ex-CEO der UBS. (Keystone)