Social Media für Büezer gesperrt Twitter und Facebook im Büro sind Chefsache

  • Publiziert: 13.02.2012
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Mehrheitlich die Marketing- und Kommunikationsabteilungen nutzen Facebook für das Unternehmen.

(Keystone)

ZÜRICH - Über 90 Prozent der grössten Schweizer Unternehmen befassen sich mit dem Social Web. Aber längst nicht so viele gewähren ihre Angestellten freien Zugang zu Facebook und Co.

Wie sehr nutzen Schweizer Grossunternehmen die Social-Media-Plattfornem wie Facebook oder Twitter? Dieser Frage geht die Studie «Schweizer Grossunternehmen im Social Web 2012» der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) nach.

Die Befragung von 53 Firmen ergab, dass sich 91 Prozent im Social Web engagieren. Hauptsächlich im Bereich Kommunikation und Marketing. Die bevorzugten Kanäle sind Facebook (68%), Youtube (66%), Twitter (53%) und Wikipedia (40%). Youtube hat laut Studie seine Relevanz innerhalb eines Jahres verdoppelt. Ein Drittel der Befragten pflegt Facebook täglich und ein Fünftel nutzt es einmal wöchentlich.

Minderheit lässt alle Angestellten die Wahl

Anders sieht es aus, wenn es darum geht, den Angestellten freien Zugang zum Social Web zu ermöglichen. Nur 40 Prozent der befragten Unternehmen lassen ihre Arbeitskräfte während der Arbeit unbeschränkt die erwähnten Websites nutzen.

Weitere 41 Prozent der Firmen erlauben teilweise den Zugriff auf Social-Media-Plattformen: «Entweder wird nach einzelnen Kriterien selektiert, oder ein Zugriff wird bestimmten Mitarbeitenden ermöglicht», heisst es in der Studie. Eine Minderheit von 19 Prozent sperrt die Kanäle intern.

Insgesamt beteiligten sich 52 der 141 umsatzstärksten Firmen (nach der Broschüre «Top 2011» der «Handelszeitung») an der Umfrage. Ein Drittel der Unternehmen sind Banken und Versicherungen. (alp)

Sollen alle Unternehmen ihren Angestellten freien Zugang zu Websites wie Facebook, Twitter und Youtube erlauben?»

Kommentare (2)

  • Marco  Meier
    Facebook ist gut und recht. auch sehr nützlich um networking zu betreiben. die firmen sollten den zugang grundsätzlich nicht unterbieten. jedoch muss man aufpassen. denn mit facebook ist es wie mit anderen social netwoks und datenspeicher. wie schnell sind fimeninterne daten und geheimnisse im netz? dadurch verliert das unternehmen die kontrolle über ihre daten.
    es müsste eine abgespeckte version von facebook speziell für firmen geben, wo solche löcher gestopft werden können.
    • 13.02.2012
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  • Philippe  Wagner
    Gesperrt oder nicht - via mobile gehts ja doch...
    • 13.02.2012
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