Trump schimpft über Pharma – Novartis-Kurs macht einen Taucher «Sie können ungestraft töten»

Der künftige Präsident will in den USA die Preise für Medikamente stark reduzieren – das könnte Auswirkungen haben für Schweizer Konzerne wie Roche oder Novartis

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Für die Schweizer Pharmakonzerne Novartis und Roche sind die USA das Land, in dem Milch und Honig fliessen. Sie können dort ihre Medikamente weit teurer verkaufen als etwa in Europa.

Dem möchte Donald Trump (70) einen Riegel schieben. An der Medienkonferenz in New York griff er die Pharmabranche frontal an. Pharmakonzerne «können ungestraft töten», sagte Trump – und meinte, hohe Preise für Pillen und Pulver machten diese für Patienten unerschwinglich.

Als Präsident werde er die Preise senken, die staatliche Krankenversicherungen wie Medicare für Medikamente zahlen. «Wir werden damit Milliarden von Dollar sparen.»

Geld, das Pharmakonzerne verlieren würden.

Prompt sanken nach der Aussage von Trump an US-Börsen die Aktienkurse etlicher Pharmafirmen. Novartis etwa gab in New York um über zwei Prozent nach. Konkurrent Pfizer verlor sogar 2,6 Prozent. 

Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert Daniel O’Day, CEO von Roche Pharmaceuticals, dass Preiserhöhungen in den letzten Jahren «vernünftig» gewesen seien.

Publiziert am 11.01.2017 | Aktualisiert am 12.01.2017
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12 Kommentare
  • Ronn  sommer 12.01.2017
    Habe gehärt, dass der Hedgfonds für das Hepatitis C Mittel die Preise um 650 Prozent au einen Schlag erhöht hat. Unser Schweizer Medikamentenvertreter maeinta dazu nur, dass eine Lebertransplantation teurer sei. Das Virus ist aber dennoch drinn und es dürfen wieder neue Medikamente abgegeben werden. Endlich ein Regierungschef der den Banditen das Handwerk legt.
  • Rolf  Büchler aus Biel
    12.01.2017
    Ich muss da dem Mister Trump voll zustimmen . Die Medikamentenpreise sind auch in der Schweiz viel zu Teuer. Wenn ich in der EU ein Produkt kaufe kostet es 1/3 weniger als in der Schweiz. Mit den Sprüchen die Mieten und das personal Kostet auch viel mehr als in der EU raum .Krankenkassen Prämien von 750. pro Person ist bald so teuer wie Einzimmerwohnung auf dem Land.
  • PH  N0SER 12.01.2017
    "Für die Schweizer Pharmakonzerne .. sind die USA das Land, in dem Milch und Honig fliessen. Sie können dort ihre Medikamente weit teurer verkaufen als etwa in Europa." Werden die Medikamentenpreise in der Schweiz auch an das übrige Euoopa angepasst ?
  • Jakob  Baer aus Emeryville
    12.01.2017
    Lieber Victor, wie waere es mit Fakten? Seit Trumps Wahl sind die Aktienkurse zum heutigen Datum je nach Index 6.2 Prozent SP500, 8.8 Prozent DJA oder 7.1 Prozent Nasdaq gestiegen.
  • Peter  Jodel 11.01.2017
    Trump weiss, wie man die Nüsse aus dem Beutel klopft. Also, ich kann seiner Vorgehensweise bisher nur positives abgewinnen. Endlich mal ein Staatsoberhaupt, vor dem die Grosskonzerne zittern und nicht umgekehrt.