Trotz Prämienschock So sparen Sie bei der Krankenkasse

ZÜRICH - Die Krankenkassenprämien für Erwachsene steigen 2017 um durchschnittlich 4,5 Prozent oder 19.15 Franken pro Monat. Kein Grund für schlaflose Nächte. BLICK hat Spartipps.

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Hohe Medikamentenkosten sind Teil des Problems der ständig steigenden Prämienkosten. Keystone

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Wechseln Sie konsequent zur günstigsten Grundversicherung. Denn wer monatlich 20 Franken spart, hat pro Jahr immerhin 240 Franken mehr im Portemonnaie. Alle Kassen müssen Sie annehmen, egal wie alt und krank Sie sind. Der Wechselaufwand ist klein. Im Internet finden sich vorgedruckte Formulare.

Mit alternativen Modellen (HMO- und Telemed-Modelle) lassen sich gut und gerne bis zu 25 Prozent, also ein paar Hundert Franken jährlich sparen. Einzige Einschränkung: Der Versicherte verpflichtet sich, immer zuerst eine bestimmte HMO-Praxis aufzusuchen.

Vermeiden Sie eine doppelte Unfalldeckung. Meist sind Sie bereits über den Arbeitgeber gegen Unfall versichert. Eine entsprechende Deckung über die Krankenkassen erübrigt sich. Schon wieder haben Sie gespart!

Optimieren Sie Ihre Zusatzversicherungen. Diese erweitern den Versicherungsschutz der Grundversicherung. Mit einer Zusatzversicherung übernimmt die Krankenkasse Kosten für Leistungen wie Zahnbehandlungen, Brillen oder Alternativmedizin. Haben Sie diese Versicherungen wirklich nötig?

Passen Sie die Franchise an. Vor allem bei Jungen, Gesunden oder Versicherten mit einem gewissen finanziellen Polster macht es Sinn, den höchsten Selbstbehalt von 2500 Franken pro Jahr zu wählen. Die monatlichen Prämien sinken so beträchtlich.

Zahlen Sie die Prämien wenn möglich nicht monatlich. Sondern auf einen Schlag halbjährlich oder gar fürs ganze Jahr. Je nach Kasse können Sie so bis zu 2 Prozent der Prämien sparen.

Informieren Sie sich auf Vergleichsportalen. Portale wie swupp.ch oder priminfo.ch bieten eine gute Übersicht. Aber Achtung, gewisse Portale sind Schlaumeier. Achten Sie deshalb unbedingt auf eine Vollansicht aller Kassen. Damit Sie auch Prämien von Krankenkassen zu sehen bekommen, an denen die Portale im Falle eines Vertragsabschlusses nichts verdienen.

Verpassen Sie die Termine zum Wechseln nicht. Die Grundversicherung müssen Sie bis zum 30. November gekündigt haben. Achtung: Bei den Zusatzversicherungen sind die Kündigungsfristen je nach Anbieter verschieden. Bei den meisten gilt: 3 Monate im Voraus auf Ende Kalenderjahr.

Publiziert am 26.09.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016
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28 Kommentare
  • Walter  Liechti 27.09.2016
    Wo können jene sparen, welche schon bisher alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben?
  • Reto  Schaufelberger aus Matzingen
    26.09.2016
    Na ja, wie bei der AHV-Debatte merken die Schweizer Stimmbürger immer zu spät, dass sie von den Politikern über den Tisch gezogen werden und angelogen wurden. Nur das Schlimmste daran ist, der Schweizer Stimmbürger lernt nicht daraus!
  • Daniel  Frey , via Facebook 26.09.2016
    Wäre eine Einheitskasse für die Grundversorgung vielleicht doch günstiger gewesen? Weshalb zahle ich mit meinen Prämien teure Werbung und Callcenter-Dienste. Letztere belästigen mich sehr.
  • Daniel  Frey , via Facebook 26.09.2016
    Wäre eine Einheitskasse für die Grundversorgung vielleicht doch günstiger gewesen? Weshalb zahle ich mit meinen Prämien teure Werbung und Callcenter- Dienste. Letztere belästigen mich sehr.
  • Jenkins  Roy aus Geneve
    26.09.2016
    Alle Sparmaßnahmen seit Jahren umgesetzt! Ich kann mit 79Jahren nicht mehr zum Arzt wegen der 2500Fr. Franchise, verrückt. Da wird der ganze Süden gratis versorgt und die Einheimischen können nicht mehr zum Arzt. Die Schweiz ist katastrophal geworden. Gewinner sind nurdie Kassen Jeder Eindringling Wirtscht-Flüchting kann zum Arzt
    ohne irgend einen Selbstbehalt. Skandalöse Zustände! Schweizer bleibt ein Arztbesuch versagt