Trendwende bei den Hypozinsen Zehnjährige Festhypotheken werden wieder teurer

Die Zinsen für Festhypotheken haben im vierten Quartal 2016 zugelegt. Das besagt eine neue Auswertung des Vergleichsdienstes Comparis.ch. Dessen Hypotheken-Barometer zeigt eine Trendwende an.

Hypo-Zinsen steigen wieder: Comparis-Prognose zeigt Trendwende play
Die Hypothekarzinsen sind im Schlussquartal 2016 klar angestiegen. Keystone

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Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 sind zehnjährige Hypothekarkredite um 0,2 Prozentpunkte teurer geworden und kosten nun 1,62 Prozent, wie der Internetvergleichsdienst Comparis heute bekannt gab. Die Richtzinsen für fünfjährige Hypotheken legten von 1,08 auf 1,14 Prozent zu. Die Zinsen für einjährige Festhypotheken verharrten bei rund einem Prozent.

Nach einem kleinen Zwischenhoch Ende 2015 sind die Zinsen bis im September 2016 stets gesunken. Ab Oktober sind sie dann angestiegen.

Lange Laufzeiten begehrter

Gleichzeitig hat die Nachfrage nach langen Laufzeiten weiter zugelegt. So hat sich der Anteil der langen Laufzeiten bei Festhypotheken (sieben bis 15 Jahre) innerhalb des letzten Jahres von 76 auf 88 Prozent erhöht. Der Anteil der mittleren Laufzeiten (vier bis sechs Jahre) sank hingegen von 21 auf elf Prozent. Der Anteil der kurzen Laufzeiten sei mit einem Prozent verschwindend gering, hiess es.

Die Dominanz der langen Laufzeiten überrasche angesichts der immer noch sehr tiefen Hypozinsen nicht, erklärte Comparis-Bankenexperte Marc Parmentier: «Viele Hypothekarnehmer gehen offenbar davon aus, dass die Zinsen weiter ansteigen werden und nutzen nun die Gelegenheit, möglichst lange von den attraktiven Zinskonditionen zu profitieren.» (SDA)

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert am 12.01.2017
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6 Kommentare
  • Urs  Hagen 12.01.2017
    Ich sage schon seit Jahren, höhere Zinsen sind Wunschdenken der Banken.
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    12.01.2017
    Wie beim Fischen das übliche Prozedere. Man zurrt leicht und widerholt an der Schnur und wartet ab ob der Fisch beim reizen anbeisst. Hier ehöht man leicht den Zinsatz der Langzeithypotheken mit der gleichen Absicht. Haben viele angebissen erhöht man im Nachzug auch die kurz laufenden Hypotheken, weil man langfristig schon abgesichert ist.
    Früher war der Variable gefragt und wer ihn heute noch hat ist selber schuld. Es genügt die kurzfristigen tiefsten zu wählen und die BANKEN zappeln zu lassen.
    • olivia  meierhans 12.01.2017
      Was erzählen sie für einen Unsinn bezüglich Variable? Meiner ist schon seit längerer Zeit bei 0.75 Prozent. Also viel billiger bekommen sie nichts mehr von den Banken. Ich bin der Meinung, dass man halt eine Langzeithypothek und zusätzlich eine Variable hat. Bitzeli Risiko muss sein :)
    • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
      12.01.2017
      Frau Meierhans. Sie verwechseln Variabel mit Libor. Variabel heute 12. 1 2017 bei meiner Hausbank BCN 2.875 Prozent.
      Also kein Blödsinn;-)
  • Manfred  Müri aus Bözberg
    12.01.2017
    @@ Herr Lienhard.... Wissen Sie was nächste Woche, in 6 Monaten, in 2 Jahren ist ?
    So gesehen währen schon 1 Jahres Fest-Hypos unsinnig....
    Das Leben ist nun mal mit kurzen bis langfristigen Unsicherheiten gespickt.
  • anton  lienhard 12.01.2017
    In der Regel ist der Abschluss einer zehnjährigen Hypothek ein Unsinn. Wer weiss denn, was ist zehn Jahren ist? Ist man dann geschieden, tod, invalid oder hat man eine andere Arbeitsstelle?