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Ein Problem mit den Pedalen entwickelt sich für den weltgrössten Autohersteller zu einem ausserordentlichen Debakel. Betroffen sind unterschiedliche Baujahre der Modelle AYGO, iQ, Yaris, Auris, Corolla, Verso, Avensis und RAV4.
In der vergangenen Woche hatte Toyota einräumen müssen, dass in 2,3 Mio. amerikanischen Autos Gaspedale in der durchgetretenen Stellung festklemmen können. Daraufhin stoppte das Unternehmen den Verkauf der betroffenen Modelle in den USA.
Der Rückruf von Millionen Toyotas hat nun auch Europa erreicht. Ob Autos in der Schweiz betroffen sind, ist noch offen. Sie müssten zuerst die Untersuchung der Europazentrale abwarten, sagt ein Sprecher der Schweizer Niederlassung.
Mittlerweile hat der Konzern den Grund für die Probleme gefunden und arbeitet mit dem Zulieferer CTS an einer Lösung, um die Reparatur zügig zu bewerkstelligen. Für Autos, die gerade produziert werden, stehen bereits modifizierte Gaspedale zur Verfügung.
Toyotas einst so glänzendes Image ist im Moment ziemlich angekratzt: Am Mittwoch musste der Autohersteller auch noch eine frühere Rückrufaktion auf weitere 1,1 Mio. Fahrzeuge ausweiten.
Fussmatten drohen sich derart mit den Pedalen zu verkeilen, dass der Wagen unkontrolliert beschleunigt. Wegen dieses Problems hatte Toyota bereits im vergangenen Jahr 4,2 Mio. Autos zurückgerufen.
Auch Honda mit Rückruf-Aktion
Honda kämpft ebenfalls mit Problemen: Der zweite japanische Auto-Gigant rief weltweit 646000 Fahrzeuge wegen Brandgefahr zurück. Bei den Autos wird ein fehlerhafter Hauptschalter für die Fenstersteuerung ausgetauscht.
Betroffen sind die Modelle «Fit» beziehungsweise «Jazz». Zu den zurückgerufenen Autos gehören 140000 Wagen in den USA. Auch Autos in Europa, Südafrika, Südamerika und Asien müssen in die Werkstatt. Die Schweiz ist vom Rückruf nicht betroffen, wie Honda-Sprecher Lionel Zimmer sagt. (SDA/noo)