Touch-Fahrplan und digitaler Reisebegleiter Das kann die neue SBB-App

Morgen lancieren die SBB ihre neue App für Android und iPhone. BLICK zeigt, welche Vorteile die Anwendung hat.

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Wer Zug fährt, kennt sie: die SBB-App fürs Smartphone. 7,5 Millionen Mal wurde der Handy-Fahrplan heruntergeladen, seit sie 2008 lanciert worden ist.

Die App wurde seither ständig weiterentwickelt. Doch jetzt haben sie die Bundesbahnen komplett umgebaut. Unter dem Namen «SBB Preview» konnten Bahn-Fans die Anwendung rund ein Jahr lang testen – 350'000 mal wurde sie runtergeladen. Heute Nacht wird nun die finale Version veröffentlicht. BLICK zeigt, was die neue App kann.

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Wenn verfügbar, zeigt die App Sparbillets an. ZVG

Was auffällt: SBB Mobile ist einfacher geworden. Einmal mit dem Finger über das Display wischen, und schon wird die nächste Zugverbindung angezeigt. Touch-Fahrplan nennen die Bundesbahnen das. Und dieser Fahrplan funktioniert überraschend einfach. Wer mit dem neuen System nicht klar kommt: kein Problem, der altbekannte Fahrplan ist auch in die App integriert.

Billett kaufen ohne Passwort

Praktisch: Wer seine Zugverbindung herausgesucht hat, kann mit zwei Klicks ein Billett kaufen – bis 40 Franken geht das ohne Passwort. Ist ein Sparticket verfügbar, wird das gleich angezeigt.

Auch neu: Kauft jemand am Computer ein Zugticket, wird dieses automatisch auf die Handy-App geladen. Und wer das Halbtax-Abo in SBB Mobile hinterlegt, muss dem Kondukteur die rote Plastikkarte nicht mehr zeigen.

Vorteile hat die App auch beim Kauf von Verbundbillets. Bereits auf der Startseite wird die nächste Tram- oder Bushaltestelle angezeigt. Zwei Klicks, und schon ist das Busticket gekauft.

Die SBB stellen die neue alte App übrigens momentan Schweizer Twitter-Cracks vor. Unter dem Hashtag #sbbmobile können Sie dem Anlass folgen.

 

Infos in Echtzeit

Übrigens: Neu gibt es einen digitalen Reisebegleiter. Der zeigt in Echtzeit Verspätungen, Gleisänderungen oder Störungen an. Integriert ist zudem eine Weckfunktion, die den Pendler ans Umsteigen erinnert.

Dass die SBB ihre Handy-App stark ausbauen, überrascht nicht. Immer mehr Kunden kaufen ihre Tickets übers Smartphone. 50'000 Billette sind es aktuell pro Tag, 50 Prozent mehr als im Vorjahr.

Publiziert am 31.10.2016 | Aktualisiert am 29.11.2016
SBB Mobile

So kommen Sie zur App

Die neue SBB-App ist seit gestern um 10 Uhr verfügbar. Vorausgesetzt ist ein iPhone oder ein Android-Smartphone. Allerdings läuft die neue Version von «SBB Mobile» nur ab den Versionen iOS 9 oder Android 4.0 und höher.

Wer ein älteres Betriebssystem hat, kann weiterhin die alte App nutzen. Ab 2017 gibt es eine Web-Anwendung für inkompatible Handys.

In der Regel aktualisiert das Smartphone die alte SBB-App automatisch. Ist das nicht der Fall, kann man die neue Version im Apple App Store (iPhone) oder im Google Play Store (Android) herunterladen. SBB Mobile ist kostenlos. 

Die Testversion «SBB Preview» funktioniert weiterhin. Die App-Entwickler der SBB wollen die Anwendung weiterhin nutzen, um neue Funktionen zu testen.

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So präsentieren die SBB die neue App

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4 Kommentare
  • Hans  Müller 01.11.2016
    Hoffentlich funktioniert sie auch ohne Datenverbindung. kein WLAN in den Zügen seitens der SBB, kein Geld für die überteuerten Verbindungen von Swisscom und Co. meinerseits.
  • Matthias  Erzinger aus Winterthur
    31.10.2016
    Ich habe die Preview geladen und danach getestet. Ich habe wie angegeben konkrete Fragen gestellt, betreffend Billet lösen. Ich habe keine Antwort erhalten. Die SBB Chefin hat ihren Laden nciht im Griff. Ein typisches Verhalten: man ladet menschen dazu ein, ihre Meinung zu äussern und Fragen zu stellen, gibt aber keine Antwort. Miese App.
  • Erwin  Tust 31.10.2016
    Verlangt die neue App unter Android immer noch Leseberechtigung auf alle Kontakte? Ein absolutes No-Go. Um ein Billet zu verkaufen muss die SBB nicht meine Kontakte lesen können. Solange es so ist: Boykott.
  • Dominik  Reber 31.10.2016
    Wahrscheinlich wird jeder rummotzen über die App, schliesslich kommt sie von der SBB..
    Fakt ist: Die App ist genial!