Tidjane Thiams Massnahmen greifen nicht Milliarden-Verlust für die Credit Suisse

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Das wird eine harte Woche für die Credit Suisse-Spitze: Laut der «SonntagsZeitung» wird die Bank an ihrer Bilanzmedienkonferenz kommenden Donnerstag einen Verlust von über einer Milliarde Franken verkünden.

Die Gründe dafür sind vielfältig: 2000 kaufte die CS die US-Investmenbank Donaldson, Lufkin & Jenrette – ein Flop welcher nun einen Milliardenabscheiber nach sich zieht. Hinzu kommen sinkende Handelsmargen im Investment-Banking, hohe Rückstellungen, Restrukturierungskosten, Anleihen von Erdölfirmen, welche an Wert verloren haben sowie Firmenkredite an solche.

Hinsichtlich des prognostizierten Jahresverlusts von über einer Milliarde erscheint folgende Aussage von CS-Boss Thiam am WEF zwiespältig: «Es ist wichtig, dass man einen langfristigen Plan hat, aber es ist ebenso wichtig, dass man bis dann am leben bleibt.»

Seit dem Antritt von Tidjane Thiam halten sich die guten Nachrichten aus dem Hause CS in Grenzen. Vergangene Woche wurde in Frankreich spekuliert, ob sich der CS-CEO im März aus dem Staub mache und Christine Lagardes Nachfolger als IWF-Chef werde. Noch dementierte Thiam gegenüber CNBC: «Ich will meinen jetzigen Job bei der Credit Suisse gut machen und konzentriere mich voll darauf. Und ich will liefern, was ich versprochen habe.» (any)

Publiziert am 31.01.2016 | Aktualisiert am 01.02.2016
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Experte im Interview Experte: CS-Banker sollen sich umschulen lassen

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10 Kommentare
  • Ernst  Rietmann aus Weinfelden
    31.01.2016
    Die UBS ist massivst sowohl bei der Swissair als auch nachher kritisiert worden, sicher zurecht. Nie richtig geprüft oder nach aussen kommuniziert wurde die Rolle der CS bei der Swissair. Lukas Mühlemann, Chef der CS, sass im Verwaltungsrat der Swissair. Der Film über den Niedergang der Swissair hat nur die UBS als Schuldige bezeichnet, die Rolle der CS wurde nicht oder viel zu wenig beleuchtet. Schön wäre es, wenn auch bei der CS endlich die gleichen Massstäbe wie bei der UBS angelegt würden.
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    31.01.2016
    Der neue CEO hat einen ganzen Sack voller giftiger Altlasten übernommen. Mühlemann hatte in 2000 mit der Investmentbank DLJ praktisch nur heiße Luft erworben. Aber die Bank wird jetzt auch ein Opfer politischer Machtspiele denn ihr sehr großes Engagement in den Rohstoffmärkten reißt jetzt große Löcher. Der Preisverfall bei Erdöl und anderen Rohstoffen hat hauptsächlich politische Ursachen. Hier ist die CS wie auch andere Teile der CH-Wirtschaft zwischen die globalpolitischen Fronten geraten.
  • Paul  Bosshart 31.01.2016
    Ich habe mein Geld unterm Kopfkissen.Immer noch besser als Negativzinsen zahlen
  • Markus  Stoffel , via Facebook 31.01.2016
    Wer endlich bei dieser Bank, die seit vielen Jahren für Fehlverhalten und betrügerisches Geschäftsgebaren, Hunderte von Prozessen über sich ergehen lassen und dafür Milliarden bezahlen musste zu Lasten der Aktionäre und Mitarbeiter, und wann übernimmt die Verantwortung. Es ist allerhöchste Zeit und das Mindeste, was man erwarten darf. Aber dazu bräuchte es Charakter und Mut! Dazu kommt ein nicht bezifferbarer Schaden für die gesamte Schweizer Wirtschaft und Rufschädigung.
  • Lichtenhagen  Peter aus Adliswil
    31.01.2016
    Egal welche Zahlen oder Geschäftsaussichten präsentiert werden. Der Verlierer ist der Angestellte und der Kunde. Die Gewinner sind wie immer die Manager und Raffgiergien VR und CEO.