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Schon wieder teurer: unsere heiss geliebte Tasse Kaffee. (Keystone)
Die Kaffeeliebhaber werden auch nächstes Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen. Eine Tasse Cafe crème wird in der Deutschschweiz 20 bis 40 Rappen teurer. An einigen hübschen Plätzchen in Zürich dürfen wir dann bald 7 Franken für einen Kaffee hinblättren.
Und was ist die Begründung? Rohstoffe seien teurer geworden, Löhne seien gestiegen: Deswegen ist der höhere Preis für Hans-Peter Oettli, Zentralpräsident des SCV (Schweizer Cafetier Verbands), gerechtfertigt: Ein Aufpreis zwischen fünf und acht Prozent ist zu erwarten. Das macht 20 bis 40 Rappen pro Tasse.
Aber das müsste nicht sein. Es ginge auch anders. Wenn nämlich unsere Cafetiers die neuen Konsumtrends nicht verpennen würden. Verbands-Boss Oettl denkt an ausländische Preismodelle. So sei es unter anderem in Italien gang und gäbe, Getränke und Speisen, die stehend an der Bar eingenommen werden, günstiger anzubieten. Es sei verwunderlich, dass dies in der Schweiz nur ganz wenige Betriebe anböten. Zumal das den riesigen Vorteil hätte, Mitarbeiter zu sparen!
Oettli hat noch einen weiteren Vorschlag. Der Kaffeepreis sollte nach der Menge bemessen werden. Somit wäre ein Ristretto am günstigsten, während ein speziell grosser Latte Macchiato entsprechend teurer wäre.
Schreiben Sie uns: Was sagen Sie zu höheren Kaffeepreissen im nächsten Jahr? (AP/snx)