Syngenta war nicht genug Jetzt kaufen Chinesen auch noch Sigg

Wie lange prangt im Logo des bekannten Alu-Flaschen-Herstellers noch das Schweizerkreuz?

Machte bisher mit Schweizer Qualität Kasse: Alu-Flaschen-Fabrikant Sigg. play

Machte bisher mit Schweizer Qualität Kasse: Alu-Flaschen-Fabrikant Sigg.

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Auf der ganzen Welt sind sie beliebt und bekannt, auf keiner Wanderung dürfen sie fehlen, auch auf der Schulreise sind sie der Klassiker: Die bunten Aluminium-Flaschen von Sigg, hergestellt in Frauenfeld TG.

Heute sind die Mitarbeiter der Firma darüber informiert worden, dass ein chinesisches Unternehmen die Aktienmehrheit übernimmt, wie SRF berichtet. Haers Vacuum Containers stellt selber Trinkflaschen her. Die Firma bestätigte in einer Börsenmitteilung den Kaufvertrag mit Sigg.

Die Firma schreibt: «Die Akquisition ist im Einklang mit der Internationalisierungsstrategie von Haers und ist ein wichtiger Schritt zur Beschleunigung der Expansion des Geschäftes mit hochwertigen Trinkflaschen. Es ermöglicht der Unternehmung eine international bekannte Produzentin von hochwertigen Trinkflaschen zu werden.»

Sigg-CEO Stefan Ludewig bestätigt gegenüber «Schweiz aktuell» die Unterzeichnung des Aktienkaufvertrages über 16,1 Millionen Franken.

Im Firmensitz in Frauenfeld arbeiten 65 Personen in der Administration und Produktion. Das Unternehmen beschäftigt Mitarbeiter in über 40 Ländern.

Erst am Dienstag wurde das Schweizer Technologie-Unternehmen Syngenta vom chineschen Konzern ChemChina zum Rekordpreis von 43,7 Milliarden Franken eingekauft. (bih)

Publiziert am 04.02.2016 | Aktualisiert am 04.02.2016
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26 Kommentare
  • Manfred  Walter 05.02.2016
    Ganz grundsätzlich! 30 Jahre machte ich für unser Land, nicht gerade begeistert, aber dennoch Militärdienst. 75 Jahre lang stehe ich für unser Land ein. 50 Jahre lang hatten wir dem uns wirklich bedrohenden Kommunismus die Stirn geboten. 50 Jahre lang arbeiteten wir auch leidenschaftlich und mit Herz für eine ABB, Chemiefirma und deren Namen, usw. Und nun lassen uns der Staat und diese lieben Aktionäre zusammen mit den offenbar gewählten 7 Leuten völlig im Saich stehen! Da fehlen nur die Worte!
  • Markus  Immer aus Dumagete
    05.02.2016
    China bereitet sich auf einen Qualitätsprung vor. Sie kaufen Know how für Qualitätsprodukte ein und versuchen gleichzeitig die ganze Wertschöpfungskette zu nutzen. Clever! Mit dem riesigen Heer von billigen aber intelligenten und fleissigen Arbeitskräften werden sie so über kurz od. lang auch zum Weltleader in Qualität. Während wir uns hier mit Muslimen, der EU und Amerikanern herumärgern schaffen die Chinesen Fakten!
  • Günter  Munz aus Stuttgart
    05.02.2016
    Schrecklich. Wo bleibt die Verantwortung des Unternehmers. Also ich kaufe keine Sigg Flaschen "made in China". Günter Munz Stuttgart
  • Urs  Hagen , via Facebook 05.02.2016
    Alle Firmen die in China produzieren lassen sind auf dem Abschussplan, warum soll die chinesische Produktion nicht gleich die produzierten Teile selber verkaufen? Die Firma in der Schweiz besteht ja nur noch aus einer kleinen Produktion und ein paar Verkäufern. Ob das nun bei SIGG auch so ist, ist uninteressant.
  • Markus  Kaufmann 05.02.2016
    Das "Traditionsunternehmen" wurde der amerikanischen Beteiligugnsgesellschaft Riverside abgekauft. Von Ausverkauf der Schweiz kann keine Rede sein.