Streik trifft auch die Schweiz 380 von 500 Eurowings-Flügen fallen aus

DÜSSELDORF (D) - Vom Streik bei der Lufthansa-Billigtochter Eurowings sind mehr Standorte betroffen als erwartet – auch die Flughafen Zürich und Basel.

Streik bei Eurowings: Auch in der Schweiz fallen mehrere Flüge aus play
Ein Eurowings-Airbus in Köln (Archivaufnahme). DPA/Oliver Berg

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Bei den Lufthansa-Billigtöchtern Eurowings und Germanwings fallen heute zahlreiche Flüge aus: Von insgesamt 500 Flügen bleiben 380 am Boden. Grund ist ein ganztägiger Streik der Kabinengewerkschaft Ufo. Rund 50'000 Passagiere sind betroffen, schreibt «Spiegel Online».

Der Streik trifft auch Schweizer Flughäfen: Für Zürich wurden 16 Flüge gestrichen und für Basel sowie Genf je zwei. Am härtesten trifft es jedoch Reisende in Deutschland: Nach ersten Einschätzungen der Airline werden praktisch alle innerdeutschen Flüge ausfallen, wie die Nachrichtenagentur AWP schreibt.

Nicht betroffen sind die grossen Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München, wo ein weitgehend normaler Betrieb stattfinden sollte. Eurowings hat den betroffenen Kunden kostenlose Umbuchungen und Stornierungen angeboten. Auf der eigenen Homepage hat das Unternehmen einen Sonderflugplan veröffentlicht.

Lohnverhandlungen gescheitert

Die Kabinengewerkschaft Ufo hat den Streik wegen gescheiterter Lohnverhandlungen ausgerufen. Zunächst war nur ein Streik beim Kabinenpersonal von Eurowings geplant gewesen. Am Mittwochabend hat Ufo den Arbeitsausstand noch auf die grössere Konzernschwester Germanwings ausgeweitet. Auch dort seien die offenen Tarifgespräche zur Teilzeitarbeit gescheitert. (SDA/bsh)

Publiziert am 27.10.2016 | Aktualisiert am 07.11.2016
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3 Kommentare
  • kurt  schlup aus Holziken
    27.10.2016
    Diese Fluggesellschaften sind einfach eine Schande. Aber es muss immer noch billiger werden, die Mitarbeiter werden schlecht Bezahlt, das verwundert niemanden wenn sie sich immer mehr Wehren führ eine gerechte Bezahlung.
  • Hans  Zürcher 27.10.2016
    Schlimm, dass die Politik am Flughafen Zürich so ein Swiss/Lufthansa/Eurowings Monopol zulässt. Jetzt sind es 16 Flüge, nächstes Jahr wenn Eurowings die Air Berlin Flüge übernimmt, wird es ein Vielfaches sein, denn der nächste Streik kommt bestimmt bei dem Management. Wir brauchen Wettbewerb durch niedrigere Flughafengebühren, EasyJet oder Ryanair warten darauf und würden uns aus der Abhängigkeit von Swiss/Lufthansa befreien.
  • cornel  meier 27.10.2016
    Gibt es eigentlich in Deutschen Fluggesellschaften auch mal Lohnverhandlungen die termingerecht gelingen ohne dass gleich Streik usw nötig ist?