Strafsteuerverfahren für Schwarzenbach Dolder-Besitzer muss 110 Millionen nachzahlen

Saftige Steuernachzahlung für Urs E. Schwarzenbach und seine Frau. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des Milliardärs und Dolder-Besitzers abgewiesen.

Steuern nachzahlen: Dolder-Schwarzenbach zahlt 110 Millionen nach play
Dolder Grand Hotel in Zürich. ZVG

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Keinen einzigen Passagier befördert Uber-Heli floppt am WEF
2 Schweizer Homepage sagt es voraus So soll das iPhone 8 aussehen
3 BLICK in die neuen Google-Büros am Zürcher HB Ein WC für Frau, Mann...

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
3 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

Das kantonale Steueramt Zürich hatte im Oktober 2015 gegenüber Urs E. Schwarzenbach und seiner Frau ein Nach- und Strafsteuerverfahren zu den Jahren 2005 bis 2009 eröffnet.

Aufgrund von Unterlagen, die bei einer Hausdurchsuchung durch die Eidgenössische Zollverwaltung in der Villa der Schwarzenbachs 2013 beschlagnahmt worden waren, ergab sich, dass Schwarzenbach einen Kunst- und Antiquitätenhandel betrieben hat. Dies geht aus dem heute publizierten Urteil des Bundesgerichts hervor.

Nachsteuern in Höhe von rund 110 Millionen

Das Steueramt erliess Ende Januar 2016 eine Nachsteuerverfügung. Es setzte Nachsteuern von insgesamt rund 110 Millionen Franken fest. Es werden voraussichtlich Zinsen, Verfahrenskosten und Hinterziehungsbussen hinzu kommen.

Weil das Ehepaar ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in Grossbritannien hat und in der Schweiz nur beschränkt steuerpflichtig ist, haben die Behörden eine Sicherstellungsverfügung in der Höhe von 205 Millionen Franken erlassen. Ein solcher Arrest wird durch das zuständige Betreibungsamt vorgenommen, damit mutmasslich geschuldete Steuern auch beglichen werden können.

Das Ehepaar zog die entsprechende Verfügung vergeblich bis vor Bundesgericht. Es machte geltend, die Behörden seien falsch vorgegangen und hätten die Höhe der Nachsteuern willkürlich festgelegt. Die Eheleute bestreiten, in den betroffenen Jahren Handel mit Kunstgegenständen betrieben zu haben. (SDA)

Publiziert am 30.12.2016 | Aktualisiert am 30.12.2016
teilen
teilen
3 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

2 Kommentare
  • Hanspeter  Niederer 31.12.2016
    Asoziale gibt es in allen Bevölkerungsschichten, Geiz-ist-geil-Mentalität sogar quasi flächendeckend. All diese Menschen gehören angeblich zur "Krone der Schöpfung", die alles daran setzt, diesen Planeten zur Wüste zu machen duch gierigen Endlos-Konsum.
  • Koni  Kadir , via Facebook 30.12.2016
    Wegen der 205 Millionen vor Bundesgericht zu gehen, ist doch eines Schwarzenbachs nicht würdig. Der bezahlt das doch locker aus der Portokasse für die gute Sache im Namen der Schweizer Steuergerechtigkeit !!! Es trittst im Morgenrot daher, es ist der Steuervogt oder, wer hats erfunden ? Die Schweizer!!