Starker Franken: Was macht Bern?
Starker Franken: Was macht Bern?
Bild
-
Margret Kiener Nellen (SP):«Negativzins»
«Der Bundesrat muss endlich handeln und dem Parlament in der Herbstsession Vorschläge machen. Ich fordere Negativzinsen auf Geld, das neu aus dem Ausland zufliesst. Das wirkt rasch, wie in den 1970er-Jahren. Zudem verlange ich eine feste Wechselkurspolitik gegenüber dem Euro, wie das Dänemark mit Erfolg praktiziert. Jetzt geht es um die Sicherung Tausender Arbeitsplätze in der Schweiz.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Bruno Zuppiger (SVP): «Zuwarten»
«Ich unterstütze Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Die Nationalbank muss selber entscheiden, was sie tut, die Politik darf sich nicht einmischen. Eine Anbindung des Frankens an den Euro wäre für unsere Volkswirtschaft mittelfristig sehr nachteilig. Das würde zu höheren Zinsen und zu höherer Inflation führen. Wenn nötig, müssen die Unternehmen die Arbeitszeiten verlängern.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Werner Messmer (FDP): «Steuererlass»
«Mehr arbeiten zum gleichen Lohn lautet nun die kurzfristige Lösung. Das hilft am meisten, funktioniert aber nur, solange die Konjunktur gut läuft. Für Firmen, die wegen des starken Frankens in die Bredouille geraten, braucht es zudem einen Steuererlass. Mittel- und langfristig muss der Standort Schweiz billiger werden. Dafür braucht es einen Abbau der Bürokratie und Steuerentlastungen.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Pirmin Bischof, CVP-Nationalrat (SO), Note 4,45.
Keystone
-
Hat Wiederwahl geschafft: This Jenny (SVP/GL)
Keystone
-
Daniel Vischer (Grüne): «Noten drucken»
«Es ist jetzt Matthäi am Letzten. Was es braucht, ist eine Anbindung des Frankens an den Euro, Negativzinsen müssen eingeführt werden, und es braucht eine Kapitalsteuer. Die Nationalbank muss jetzt Geld drucken. Die dümmste Massnahme ist es, die Arbeitszeit zu erhöhen. Wir erleben jetzt grad, dass sich das Blatt wendet. Es gibt eine Spaltung zwischen den Kapitalgewinnern und der Industrie.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Roberto Zanetti (SP): «Risikogarantie»
«Ich habe keine Hemmungen, wenn der Staat bei der Exportindustrie interveniert. Analog zur Exportrisikoversicherung muss übergangsmässig eine Währungsrisikogarantie ins Auge gefasst werden, die den Firmen einen Währungskurs garantiert. Von einer Devisenkursintervention der Nationalbank halte ich wenig. Das wäre, als wollte man ein heisses Bad mit einem Teelöffel kaltem Wasser abkühlen.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Hans Grunder (BDP): «Preise knacken»
«Die Situation ist langsam alarmierend. Wir müssen deshalb die wirtschaftspolitischen Massnahmen verlängern, die Ende Jahr auslaufen. Ein Beispiel ist die Kurzarbeit, die weiterhin während 24 Monaten möglich sein soll. Weiter braucht es Massnahmen gegen die Importsauerei: Preisbindungen müssen geknackt und Währungsgewinne an die Konsumenten und Unternehmen weitergegeben werden.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Starker Franken: Was macht Bern?
Bild
-
Margret Kiener Nellen (SP):«Negativzins»
«Der Bundesrat muss endlich handeln und dem Parlament in der Herbstsession Vorschläge machen. Ich fordere Negativzinsen auf Geld, das neu aus dem Ausland zufliesst. Das wirkt rasch, wie in den 1970er-Jahren. Zudem verlange ich eine feste Wechselkurspolitik gegenüber dem Euro, wie das Dänemark mit Erfolg praktiziert. Jetzt geht es um die Sicherung Tausender Arbeitsplätze in der Schweiz.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Bruno Zuppiger (SVP): «Zuwarten»
«Ich unterstütze Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Die Nationalbank muss selber entscheiden, was sie tut, die Politik darf sich nicht einmischen. Eine Anbindung des Frankens an den Euro wäre für unsere Volkswirtschaft mittelfristig sehr nachteilig. Das würde zu höheren Zinsen und zu höherer Inflation führen. Wenn nötig, müssen die Unternehmen die Arbeitszeiten verlängern.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Werner Messmer (FDP): «Steuererlass»
«Mehr arbeiten zum gleichen Lohn lautet nun die kurzfristige Lösung. Das hilft am meisten, funktioniert aber nur, solange die Konjunktur gut läuft. Für Firmen, die wegen des starken Frankens in die Bredouille geraten, braucht es zudem einen Steuererlass. Mittel- und langfristig muss der Standort Schweiz billiger werden. Dafür braucht es einen Abbau der Bürokratie und Steuerentlastungen.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Pirmin Bischof, CVP-Nationalrat (SO), Note 4,45.
Keystone
-
Hat Wiederwahl geschafft: This Jenny (SVP/GL)
Keystone
-
Daniel Vischer (Grüne): «Noten drucken»
«Es ist jetzt Matthäi am Letzten. Was es braucht, ist eine Anbindung des Frankens an den Euro, Negativzinsen müssen eingeführt werden, und es braucht eine Kapitalsteuer. Die Nationalbank muss jetzt Geld drucken. Die dümmste Massnahme ist es, die Arbeitszeit zu erhöhen. Wir erleben jetzt grad, dass sich das Blatt wendet. Es gibt eine Spaltung zwischen den Kapitalgewinnern und der Industrie.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Roberto Zanetti (SP): «Risikogarantie»
«Ich habe keine Hemmungen, wenn der Staat bei der Exportindustrie interveniert. Analog zur Exportrisikoversicherung muss übergangsmässig eine Währungsrisikogarantie ins Auge gefasst werden, die den Firmen einen Währungskurs garantiert. Von einer Devisenkursintervention der Nationalbank halte ich wenig. Das wäre, als wollte man ein heisses Bad mit einem Teelöffel kaltem Wasser abkühlen.»
Keystone
« weniger
» mehr
-
Hans Grunder (BDP): «Preise knacken»
«Die Situation ist langsam alarmierend. Wir müssen deshalb die wirtschaftspolitischen Massnahmen verlängern, die Ende Jahr auslaufen. Ein Beispiel ist die Kurzarbeit, die weiterhin während 24 Monaten möglich sein soll. Weiter braucht es Massnahmen gegen die Importsauerei: Preisbindungen müssen geknackt und Währungsgewinne an die Konsumenten und Unternehmen weitergegeben werden.»
Keystone
« weniger
» mehr
-