Städte kämpfen gegen Wohnungsnot New York will Airbnb verbannen

NEW YORK - Airbnb würde den Stadtbewohnern das Wohnen teuer machen, sagten Kritiker. New York geht nun gegen das Vermittlungsportal vor. Und verbietet es, Wohnungen weniger als 30 Tage zu vermieten.

New York will Airbnb verbannen: Wohnungsnot wegen der Mietplattform play
New York geht gegen Airbnb vor. Steve Kelley

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Für Airbnb wird es in immer mehr Städten ungemütlich. Nun will New York die Vermittlungsplattform quasi aus der Stadt verbannen.  Mit fast 45'000 Wohnungsangeboten ist die grösste Stadt der USA für Airbnb der wichtigste Markt, wie die «New York Times» schreibt.

Das dürfte bald vorbei sein: Wer künftig seine Wohnung weniger als 30 Tagen vermieten will, dem droht eine saftige Busse. Bei einem ersten Verstoss beträgt die Strafe bis zu 1000 US-Dollar, beim dritten Mal erhöht sie sich gar auf bis zu 7500 US-Dollar. Erlaubt bleibt hingegen die Vermietung einzelner Zimmer oder eines abgetrennten Teils der eigenen Wohnung – sofern der Besitzer auch anwesend ist.

Wegen schrumpfendem Wohnraum

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo (59) begründet die Strafen mit dem schrumpfenden Wohnraum. Dieser werde von den Zimmer-Portalen mitverursacht. Zudem entgingen der Stadt wichtige Einnahmen. Airbnb will nun rechtlich gegen New York vorgehen und hat bereits Klage eingereicht. 

Es ist für das Portal nicht der einzige Rechtsstreit: San Francisco etwa will, dass nur noch bei der Stadt registrierte Personen ein Zimmer vermieten dürfen. Ähnlich in Berlin: Dort braucht man seit dem 1. Mai eine Sondererlaubnis, um die eigene Wohnung kommerziell als Ferienwohnung anzubieten. Restriktionen gibt es bereits auch in Amsterdam und Barcelona. (bsh)

Publiziert am 24.10.2016 | Aktualisiert am 25.10.2016
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2 Kommentare
  • Ruedi  Voser 24.10.2016
    Nicht schlecht für die USA, die die freie Marktwirtschaft bis zum Exzess betreiben. Kommt dann aber einmal ein echter Mitbewerber in den Markt der total überteuerten Hotels in NYC, dann versuchen es die Stripenzieher, die da mächtig Kohle machen, das mit allen Mitteln zu unterbinden. Die USA finde ich immer besser.
  • Chris  Patton aus Biel
    24.10.2016
    Bin mir gerade nicht sicher ob AirBnB das Problem darstellen in Grossstädten. Wenn man was tun will als Staat, dann bitte endlich wieder normale Preise zum wohnen und Leben. Ist ja bei uns das gleiche Übel.