Stadler Rail setzt auf Ex-Kanzler Gusenbauer soll für Spuhler weibeln

BUSSNANG/ZÜRICH - Stadler Rail kam bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bislang nicht zum Zug. Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer soll dies ändern. 

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Wirtschaft

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Der frühere österreichische Kanzler Alfred Gusenbauer (56) soll für den Schweizer Zugbauer Stadler Rail in Österreich gute Stimmung machen. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger» mit Bezug auf einen Artikel des österreichischen Wirtschaftsmagazins «Trend».

Demnach soll Gusenbauer dem Konzern von Peter Spuhler (57) dabei helfen, einen Grossauftrag der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zu ergattern. Diese wollen in den nächsten Jahren die Regionalverkehrs-Flotte für total bis zu 3 Milliarden Euro erneuern. Bislang kam Stadler Rail in Österreich nur bei Privat- und Regionalbahnen, nicht aber bei den ÖBB zum Zug. Gusenbauer soll dies offenbar ändern. Dafür soll er eine Million Euro kassieren, wird im Artikel behauptet. 

Stadler Rail wollte sich zum Bericht nicht äussern. Insider sagen allerdings, das im Artikel erwähnte Honorar sei für einen Lobbyisten völlig unrealistisch, selbst wenn der Rest stimmen sollte.

Gute Beziehungen zu politischen Kreisen sind im staatlich dominierten Eisenbahngeschäft von entscheidender Bedeutung. Stadler Rail ist diesbezüglich vor allem in Deutschland gut aufgestellt. Im Verwaltungsrat sitzen mit Friedrich Merz (60) und Werner Müller (70) zwei frühere deutsche Spitzenpolitiker. (gs)

Publiziert am 05.09.2016 | Aktualisiert am 05.09.2016
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3 Kommentare
  • Noldi  Schwarz 06.09.2016
    Wäre es nicht SVP Spuler, niemand würde einen Artikel darüber schreiben. Spuhler hat in den letzten Jahren Tausende von direkten und indirekten Arbeitsplätzen in der Schweiz geschaffen. Er hat ein unbedeutendes Kleinunternehmen zu einem weltweit erfolgreiche Unternehmen aufgebaut. Falls irgend eine Person aus linken Kreisen einen ähnlichen Leistungsausweis vorweisen kann, freuen wir uns alle den Namen zu erfahren.
  • Widmer  Stefan 06.09.2016
    Nur so geht es, nur mit schön Reden erhält Stadler Rail keine Aufträge. Da wird geschmiert, wie das Zeug hält. Warum ist auch die UNIA so still, da haben die Mitarbeiter Unmengen von Überstunden und niemand sagt was.
  • Kunz  Rene 06.09.2016
    Sind die ehemaligen Schweizer Politiker-innen die immer noch für einen Schweizer EU Beitritt "weibeln" insgesamt besser als die Tätigkeiten von Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer ?