Dyson verklagt Konkurrent Bosch Spion saugte geheime Daten auf

  • Publiziert: 26.10.2012
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Unternehmensgründer und Erfinder des beutellosen Staubsaugers: James Dyson.

Der britische Hersteller von beutellosen Staubsaugern beschuldigt den deutschen Konkurrenten Bosch, geheime Daten gestohlen zu haben.

Das klingt nach Wirtschaftsspionage im Hollywood-Stil: Ein Wissenschaftsagent soll beim britischen Staubsauger-Hersteller Dyson aus einem streng geheimen Forschungslabor Daten gestohlen und an den deutschen Konkurrenten Bosch verkauft haben.

Laut Welt.de handelt es sich beim Datendieb um einen chinesischen Staatsbürger. Er soll über zwei Jahre lang in einem 100-köpfigen Team gearbeitet haben, das Staubsaugermotoren entwickelt. Dyson verklagt nun sowohl Bosch als auch den Spion wegen Geheimnisverrats.

In den Daten stecken 15 Jahre Arbeit

Die gestohlenen Daten beschreiben offenbar die Technologie für Hochgeschwindigkeitsmotoren. Daran hat der Hersteller von beutellosen Staubsaugern nach eigenen Angaben 15 Jahre lang gearbeitet. Die Investitionen betragen 122 Millionen Euro.

Der Spion soll hingegen nur rund 18'000 Franken erhalten haben. Das schreibt der «Daily Telegraph».

Bosch sucht den Dialog

Als der Datenklau aufflog, forderte Dyson von Bosch die Informationen ein. Doch weil Bosch den Vorwurf zurückwies, ging Dyson vor Gericht.

Bosch bestätigt nun aber, dass es eine Person gebe, die einen Beratervertrag bei einem Tochterunternehmen hatte, bevor sie bei Dyson angestellt wurde. Man werde nun untersuchen, ob allenfalls Daten geflossen sein sollen.

Ein Bosch-Sprecher sagte: «Wir bedauern, dass Dyson rechtliche Schritte eingeleitet hat.» Das Unternehmen strebe eine «konstruktive Lösung» an. (alp)

Beliebteste Kommentare

  • Sepp  Rimensberger
    Da sieht man wieder die Deutschen kaufen alles auf, mit dem sie Geld machen können.Hoffentlich muss Bosch soviel bluten,dass sowas für andere eine Lehre ist und nicht nachahmen.Wäre es umgekehrt wüsste Bosch auch was sie verlangen würden.

Alle Kommentare (5)

  •   Heinz Knauser , z.Zeit in Thailand
    Wo liegt den das Problem?
    Einen Staubsauger kaufen, zerlegen und kopieren!
    Die Japaner und Chinesen machen das schon lange!
    • 27.10.2012
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  • Mattos  Pieros
    Sorry, aber wer Dyson kauft, hat keine Ahnung von Sauberkeit. 1. Saugt er zu schlecht, 2. Ist das leeren des Behälters eine schweinische Angelegenheit, und 3. ist der Billigplasik den man erhält viel zu teuer - von wegen Flugzeugkunstoff...pfff.!
    • 26.10.2012
    • 9
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  • Sepp  Rimensberger
    Da sieht man wieder die Deutschen kaufen alles auf, mit dem sie Geld machen können.Hoffentlich muss Bosch soviel bluten,dass sowas für andere eine Lehre ist und nicht nachahmen.Wäre es umgekehrt wüsste Bosch auch was sie verlangen würden.
    • Winfried  Cleff
      Glauben sie tatsächlich schweizer Bosse sind alle Engel. Sie sind wohl auch einer der meint die Schweizer seien alles Gutmenschen.
      • 26.10.2012
      • als Kommentar auf Sepp  Rimensberger
      • 23
      • 13
  • Jo  Schlecht , Prag
    sind die Dyson dermassen schlecht, dass sie wie dieser Computerhersteller aus den USA mit den Kinderarbeitern in China nur noch mit Schadensersatzklagen Geld verdienen können?

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