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Unternehmensgründer und Erfinder des beutellosen Staubsaugers: James Dyson.
Der britische Hersteller von beutellosen Staubsaugern beschuldigt den deutschen Konkurrenten Bosch, geheime Daten gestohlen zu haben.
Das klingt nach Wirtschaftsspionage im Hollywood-Stil: Ein Wissenschaftsagent soll beim britischen Staubsauger-Hersteller Dyson aus einem streng geheimen Forschungslabor Daten gestohlen und an den deutschen Konkurrenten Bosch verkauft haben.
Laut Welt.de handelt es sich beim Datendieb um einen chinesischen Staatsbürger. Er soll über zwei Jahre lang in einem 100-köpfigen Team gearbeitet haben, das Staubsaugermotoren entwickelt. Dyson verklagt nun sowohl Bosch als auch den Spion wegen Geheimnisverrats.
Die gestohlenen Daten beschreiben offenbar die Technologie für Hochgeschwindigkeitsmotoren. Daran hat der Hersteller von beutellosen Staubsaugern nach eigenen Angaben 15 Jahre lang gearbeitet. Die Investitionen betragen 122 Millionen Euro.
Der Spion soll hingegen nur rund 18'000 Franken erhalten haben. Das schreibt der «Daily Telegraph».
Als der Datenklau aufflog, forderte Dyson von Bosch die Informationen ein. Doch weil Bosch den Vorwurf zurückwies, ging Dyson vor Gericht.
Bosch bestätigt nun aber, dass es eine Person gebe, die einen Beratervertrag bei einem Tochterunternehmen hatte, bevor sie bei Dyson angestellt wurde. Man werde nun untersuchen, ob allenfalls Daten geflossen sein sollen.
Ein Bosch-Sprecher sagte: «Wir bedauern, dass Dyson rechtliche Schritte eingeleitet hat.» Das Unternehmen strebe eine «konstruktive Lösung» an. (alp)
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