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Jimmy Wales, der Gründer von Wikipedia, hat Erfolg. Seit 2001 ist seine Online-Enzyklopädie der Ort, wo Menschen «in ihrer Freizeit das Wissen der Welt zusammentragen», wie er sagt. «Ohne Werbung. Ohne Profite. Ohne Hintergedanken.»
Doch Wales hat ein Problem. Damit die über 17 Millionen Artikel in mehr als 270 Sprachen online sind, brauchts Geld. Das Hosting der Seiten verschlang 2009 über 1 Million Dollar, der technische Betrieb insgesamt 3,3 Millionen.
Nur: Die monatlich 400 Millionen Nutzer zahlen nichts – das ist einer der Schlüssel zum Erfolg von Wikipedia.
Fünftbeliebteste Website der Welt
«Wikipedia ist alles andere als eine kommerzielle Website», schreibt Wales im diesjährigen Spendenaufruf. Und bittet die Nutzer der «fünftbeliebtesten Website der Welt» um Beiträge von «20, 35 oder 50 Franken».
So sollen 16 Millionen Dollar zusammenkommen – doppelt so viel, wie letztes Jahr eingesammelt wurde.
120’000 Franken während Spendenaufruf 2009
Auch Schweizer spenden für Wales’ Werk: «2009 erhielt Wikimedia CH 143’000 Franken», sagt Sprecher Nando Stöcklin zu Blick.ch. «Davon 120’000 während des Spendenaufrufs in der Wikipedia.»
Weitere 60’000 Franken gingen direkt an die Wikimedia Foundation in den USA, die Betreiberin von Wikipedia. «Allerdings können diese Spenden, um Unterschied zu denen an uns, nicht von den Steuern abgezogen werden», erklärt Stöcklin.
Die Schweiz ist ein gutes Pflaster für das Online-Lexikon. «Von den lokalen Unterstützungsorganisationen hat Wikimedia CH mit 2,34 US-Cents pro Einwohner mit Internetzugang am meisten Spenden gesammelt.»
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Mr. Wikipedia Jimmy «Jimbo» Wales (44) bekommt den mit 100´000 Franken dotierten Gottlieb-Duttweiler-Preis 2011. Das entspricht den Mindestspenden von 5000 Schweizern. (Wikipedia)