Spekulationen über Zusammenschluss Flirtet die Deutsche Bank mit der Credit Suisse?

Die Deutsche Bank denkt an einen Zusammenschluss, schreibt das «Handelsblatt». Analysten bringen die Credit Suisse ins Spiel.

Credit Suisse: Spekulationen zu Zusammenschluss mit Deutscher Bank play
Hauptsitz Deutsche Bank in Frankfurt (D). KAI PFAFFENBACH

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Die Deutsche Bank kann sich nach ihrem Umbau Zusammenschlüsse mit ausländischen Instituten vorstellen. In den nächsten Jahren müsse das Geldhaus zunächst bei den Kosten und der Rendite vorankommen, sagte Investmentbanking-Vorstand Alasdair Warren dem deutschen «Handelsblatt».

Warren: «Aber wenn wir einmal unser Ziel erreicht haben, kann ich mir durchaus Szenarien vorstellen, in denen wir Teil einer internationalen Konsolidierung sein könnten.» Analysten und Investoren haben wiederholt darüber spekuliert, ob die Bank mit einem Institut wie der Credit Suisse zusammengehen könnte.

Im Sommer hat die Deutsche Bank Finanzkreisen zufolge auch die Chancen eines Zusammenschlusses mit der Commerzbank ausgelotet. Man kam jedoch schnell überein, dass solche Schritte erst infrage kämen, wenn beide Institute ihre eigenen Probleme gelöst haben.

Zuerst Konsolidierung auf Länderebene

Warren ist der Ansicht, dass es in der europäischen Bankenlandschaft zunächst Konsolidierung innerhalb einzelner Länder geben wird. Er denke aber, dass es innerhalb der nächsten fünf Jahre auch zu internationalen Zusammenschlüssen kommen werde.

Der Deutschen Bank machen derzeit vor allem die Sünden der Vergangenheit zu schaffen. Das US-Justizministerium fordert wegen Tricksereien am US-Hypothekenmarkt eine Strafe von 14 Milliarden Dollar. Ausserdem steht die Bank wegen Geldwäscherei-Vorwürfen in Russland und des Verstosses gegen Iran-Sanktionen am Pranger.

Warren räumte ein, dass die Rechtsstreitigkeiten und der Absturz des Aktienkurses das Tagesgeschäft belasten. «Manche Kunden sagen: Seht zu, dass ihr aus den Schlagzeilen verschwindet, denn solange ihr derart im Fokus steht, ist es schwieriger, Geschäfte mit euch zu machen», erklärte Warren. Das werde aber vorbeigehen, weil die Bank die grössten Rechtsrisiken hoffentlich schon bald abgearbeitet haben werde. (SDA)

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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4 Kommentare
  • Thomas  Stalder , via Facebook 14.12.2016
    Die Kombination von zwei "Blinden" macht noch keinen "Sehenden"...
  • Philipp  Rittermann 14.12.2016
    ...ein zusammenschluss mit der db...??? - ja dann wünsche ich den cs-kunden viel glück und einen schnellen wechsel zu einer verlässlicheren bank.
  • Ernst  Dittmar aus Adliswil
    14.12.2016
    Grandiose Mischung. Aus zwei Skandalbanken mache eine. Es ist Zeit, die Konten zu kuendigen. Jede Bank bringt ihre eigenen Risiken mit. Der Zusammenschluss bringt der Credit Suisse zusaetzliche Risiken beim bevorstehenden Zusammenbruch des Euro. Rette sich, wer kann.
    • Fritz  Frigorr 14.12.2016
      Nicht vergessen Herr Dittmar: Welche Bank steht in GR an vorderster Stelle mit Forderungen ? Welche der beiden Banken hat dort immense Summen abzuschreiben, die auch den Staat dieser Bank gefährden ?