Soziale Medien EU-Wettbewerbshüter gehen gegen Facebook vor

Brüssel – Die EU-Kommission wirft Facebook irreführende Angaben bei der Übernahme von WhatsApp im Jahr 2014 vor.

Die Wettbewerbshüter in der EU schauen Facebook rückwirkend auf die Finger bei der WhatsApp-Übernahme. (Symbol) play
Die Wettbewerbshüter in der EU schauen Facebook rückwirkend auf die Finger bei der WhatsApp-Übernahme. (Symbol) KEYSTONE/EPA FILE/ANDREW GOMBERT

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Facebook habe damals angegeben, dass es nicht zuverlässig möglich sein werde, einen automatischen Datenabgleich zwischen den Benutzerkonten beider Dienste einzurichten, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit.

Im August 2016 hatte Facebook jedoch angekündigt, künftig die Telefonnummern von WhatsApp-Nutzern mit Facebook-Profilen zu verknüpfen.

Die EU-Wettbewerbshüter hatten 2014 für die Fusion nach eigenen Angaben noch eine Reihe anderer Faktoren hinzugezogen. Wegen derartiger Falschangaben werde die Genehmigung dafür nicht widerrufen. Facebook muss dennoch nun zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Im äussersten Fall droht ein Bussgeld in Höhe von ein Prozent des Umsatzes. (SDA)

Publiziert am 20.12.2016 | Aktualisiert am 20.12.2016
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