«Souveräner Umgang mit grossen Limousinen» CS sucht per Inserat Chauffeur für ihre Chefs

Diskretion ist das A und O in der Bankenszene. Weniger diskret geht die Credit Suisse (CS) bei der Suche nach einem neuen Chauffeur für ihre Chefs vor.

Die Credit Suisse sucht Chauffeur für ihre Chefs via Stelleninserat. play
Die Credit Suisse sucht Chauffeur für ihre Chefs via Stelleninserat. ZVG

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Statt auf VIP-Vermittlungsdienste zurückzugreifen, sucht die Credit Suisse (CS) auf jobscount24.ch einen neuen Fahrer für ihre Chefs. 

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Jobscout24

Im Stelleninserat mit dem Titel «Chaffeur / Chaffeurin für die Geschäftsleitung» – wie es zu dem Tippfehler kam ist unklar – ist die Rede von einer «vielseitigen und anspruchsvollen Tätigkeit in einem internationalen Umfeld am Standort Zürich».

Es müsse ein sicherer und pünktlicher Transfer der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates zu Terminen gewährleistet werden. Und man sollte sich nicht zu Schade sein, Kurier- und Serviceaufträge zu übernehmen.

Unübliche Suche

Für den Job braucht es einen gültigen Fahrausweis Klasse B. Wer die Chefs der Grossbank herumchauffieren will, muss über einen «souveränen Umgang mit grossen Limousinen in sämtlichen Verkehrssituationen» verfügen. Einparken mit einer 5,20 Meter langen S-Klasse von Mercedes sollte man also vorher schon geübt haben, empfiehlt die Finanzplattform «Cash.ch».

Es sei in der Schweiz eher unüblich, dass Finanzhäuser oder deren Top-Manager Fahrer über Internet-Inserate suchen, heisst es dort weiter. Der Finanzplattform ist nur ein Fall bekannt: Jan Schoch, der jugendliche Chef des Derivatespezialisten Leonteq, habe vor fünf Jahren per Annonce einen «Privatchauffeur/Butler» gesucht, der ihn vom Wohnort in Appenzell nach Zürich fahren sollte.

Hier waren ein «gepflegtes Aussehen und Ordnungsliebe» sowie eine «sichere und professionelle Fahrweise» gefordert. Ganz diskret sei dieses Inserat dann aber schnell wieder aus dem Netz verschwunden. (uro)

Publiziert am 29.12.2016 | Aktualisiert am 29.12.2016
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12 Kommentare
  • Marion  Schilling , via Facebook 30.12.2016
    Es ist der blödeste Job überhaupt. Gut bezahlt. Keiner der Oberen verdient es, rumkutschiert zu werden. Keiner. Können alle Taxis nehmen und selber bezahlen.....
  • Adrian  Gerber aus Aarberg
    29.12.2016
    Cash.ch griff dieses Thema schon Gestern auf. Eigentlich schade, dass der Blick immer alles abschreiben muss. Insbesondere, weil es nicht wirklich relevant ist, wie die Geschäftsleitung der CS von A nach B kommt. Wenn strategische Entscheide falsch sind, könnte es auch mal einen Monat zu fuss sein. Frische Luft und Bewegung hat noch keinem geschadet.
  • Werner  Lüthi aus Horgen
    29.12.2016
    Ich schlage öV vor. Mit einer Performance der CS Aktie 2016 -28 Prozent, wieder gewaltige Bussen, sollte es weder Bonus noch Chauffeur geben!
  • Remo  Albrecht aus Höri
    29.12.2016
    Und nun zum Thema: das unsere Regierung Fahrer aus Sicherheitsgründen benötigt und z.T. im Auto noch arbeiten muss einverstanden.
    Dass aber die Teppichetage Chauffeure braucht ist allerhand. Bei der Raiffeisen und anderen Banken fahren die Chefs und -innen noch selber. Warum erhalten die CS-Bonis-Bonzen noch diesen zusätzlichen Zucker in den A... geblasen?
    Ich bin froh, dass ich kein Konto bei dieser Bank habe, würde mich ärgern und schämen, wofür mein malochtes Arbeitergeld verbraten wird.
    • Markus  Herger aus Root
      30.12.2016
      Gysel von der Raiffeisen lässt sich definitiv auch fahren und fährt nicht selbst.
  • Ueli  Sommaruga aus Cebu City
    29.12.2016
    Ich wohne auf den Philippinen und hier faehrt man mit Trayzigel Taxis umweltfreundlich (3 Rad Velos mit (Uber) Chauffeur