So viel UBS steckt in den Parteien
Bürgerliche Parteien haben Beisshemmungen, wenn es um die UBS und ihre Milliarden-Boni geht. Kein Wunder, angesichts ihrer Verbindungen zur Grossbank. BLICK sagt, wie viel UBS in den Parteien steckt.
Von Henry Habegger und Simon Spengler | Aktualisiert um 09:49 | 04.02.2009
Nicht nur FDP-Bundesrat Hans-Rudolf Merz (66) ist seit Jahrzehnten eng mit der UBS verbandelt (im BLICK). Sondern auch die bürgerlichen Parteien insgesamt.
SVP: UBS -Faktor 10 (finanziell 3 / personell 3 / ideell 4)
Wie FDP und CVP kriegt die SVP viel Geld von der UBS. SVP-Exponenten verteidigen Boni und auflagenfreie Bundesmilliarden entsprechend inbrünstig. Ex- UBS -Boss Marcel Ospel war ideell angetan von der neoliberalen Politik unter Christoph Blocher mit Steuersenkung für Reiche und Deregulierung. SVP-Nationalrat Peter Spuhler war UBS -Verwaltungsrat.
FDP: UBS -Faktor 9 (3/3/3)
Die alte Wirtschaftspartei ist angesichts der personellen Verflechtungen immer noch die Bankenpartei schlechthin. Nicht zufällig ist Ex- UBS -CEO Peter Wuffli Präsident des Sponsoren-Clubs «Freunde der FDP». Ideell ist der Freisinn, weil liberaler als die SVP, bei der UBS nur noch Nummer 2.
CVP: UBS -Faktor 7 (3/2/2)
Personell auch nicht schlecht in der UBS verankert. Der unlängst verstorbene Ex-CVP-Präsident Adalbert Durrer etwa war Leiter der Abteilung «Public Policy» der Grossbank. Ideell ist die Wertepartei CVP weiter weg von der UBS als SVP und FDP. Ging zuletzt auf Distanz zu den Boni.
SP: UBS -Faktor 2 (0/1/1)
Kriegt kein Geld von der UBS , was schon viel besagt. Kritisiert die UBS -Exzesse massiv. Als Regierungspartei gibt aber auch die SP nicht Vollgas. Viele Bankangestellte sind zudem im Kaufmännischen Verband organisiert, der vom Zürcher SP-Nationalrat Mario Fehr präsidiert wird.
Grüne: UBS -Faktor so tief, dass nicht messbar
Der UBS -Faktor. Er wird kaum kleiner. Die steuergeld betriebene Bank bekräftigt gegenüber BLICK: «Die UBS unterstützt grundsätzlich die bürgerlichen Parteien auf Bundesstufe. Diese erhalten jährlich einen festen Beitrag, über dessen interne Verwendung die jeweiligen Parteileitungen selber bestimmen können.»
Das Geld fliesst also weiter. Wie viel? Das verraten weder der Absender noch die Empfänger.
SVP: UBS -Faktor 10 (finanziell 3 / personell 3 / ideell 4)
Wie FDP und CVP kriegt die SVP viel Geld von der UBS. SVP-Exponenten verteidigen Boni und auflagenfreie Bundesmilliarden entsprechend inbrünstig. Ex- UBS -Boss Marcel Ospel war ideell angetan von der neoliberalen Politik unter Christoph Blocher mit Steuersenkung für Reiche und Deregulierung. SVP-Nationalrat Peter Spuhler war UBS -Verwaltungsrat.
FDP: UBS -Faktor 9 (3/3/3)
Die alte Wirtschaftspartei ist angesichts der personellen Verflechtungen immer noch die Bankenpartei schlechthin. Nicht zufällig ist Ex- UBS -CEO Peter Wuffli Präsident des Sponsoren-Clubs «Freunde der FDP». Ideell ist der Freisinn, weil liberaler als die SVP, bei der UBS nur noch Nummer 2.
CVP: UBS -Faktor 7 (3/2/2)
Personell auch nicht schlecht in der UBS verankert. Der unlängst verstorbene Ex-CVP-Präsident Adalbert Durrer etwa war Leiter der Abteilung «Public Policy» der Grossbank. Ideell ist die Wertepartei CVP weiter weg von der UBS als SVP und FDP. Ging zuletzt auf Distanz zu den Boni.
SP: UBS -Faktor 2 (0/1/1)
Kriegt kein Geld von der UBS , was schon viel besagt. Kritisiert die UBS -Exzesse massiv. Als Regierungspartei gibt aber auch die SP nicht Vollgas. Viele Bankangestellte sind zudem im Kaufmännischen Verband organisiert, der vom Zürcher SP-Nationalrat Mario Fehr präsidiert wird.
Grüne: UBS -Faktor so tief, dass nicht messbar
Der UBS -Faktor. Er wird kaum kleiner. Die steuergeld betriebene Bank bekräftigt gegenüber BLICK: «Die UBS unterstützt grundsätzlich die bürgerlichen Parteien auf Bundesstufe. Diese erhalten jährlich einen festen Beitrag, über dessen interne Verwendung die jeweiligen Parteileitungen selber bestimmen können.»
Das Geld fliesst also weiter. Wie viel? Das verraten weder der Absender noch die Empfänger.
Marktplatz
Wirtschaft
Blick.ch












