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| Kanton | Durchschn. Prämienanstieg |
| Appenzell Innerrhoden | 8% |
| Jura | 7% |
| Appenzell Ausserrhoden | 6% |
| Glarus | 6% |
| Uri | 6% |
| Nidwalden | 5% |
| Zürich | 5% |
| St. Gallen | 5% |
| Basel-Stadt | 5% |
| Genf | 4% |
| Schwyz | 4% |
| Zug | 4% |
| Solothurn | 4% |
| Aargau | 4% |
| Schaffhausen | 4% |
| Baselland | 3% |
| Wallis | 3% |
| Thurgau | 3% |
| Luzern | 3% |
| Waadt | 3% |
| Graubünden | 2% |
| Neuenburg | 2% |
| Obwalden | 1% |
| Bern | 0% |
| Tessin | 0% |
| Ganze Schweiz | 3% |
Nächstes Jahr werden die Krankenkassenprämien wohl um durchschnittlich 3 Prozent steigen. Dies hat comparis.ch provisorisch errechnet.
Die stärksten Erhöhungen (siehe Tabelle oben) gibt es in den Kantonen Appenzell Innerrhoden (8%), Jura (7%) sowie Freiburg, Appenzell Ausserrhoden, Glarus und Uri (je 6%). Für die Versicherten im Tessin und in Bern bleiben die Prämien hingegen im Durchschnitt unverändert.
Über einen tiefen Prämienanstieg von durchschnittlich 1 Prozent dürfen sich zudem die Obwaldner Versicherten freuen.
«Der Anfang Jahr befürchtete Prämienschub wegen der neuen Spitalfinanzierung ist ausgeblieben», sagt Jonas Grossniklaus, Krankenkassen-Experte von comparis.ch. Positiv dürfte sich vor allem das geringe Wachstum der Gesundheitskosten im letzen Halbjahr ausgewirkt haben.
Die massiven Prämienerhöhungen der beiden Vorjahre seien nötig geworden, nachdem zuvor die Krankenkassen durch das BAG und den damaligen Departementschef Bundesrat Couchepin zu künstlich tiefen Prämien gezwungen worden seien und in der Folge ihre Reserven hätten abbauen müssen.
Der hohe Prämienanstieg in Appenzell Innerrhoden überrascht nicht. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind in diesem Kanton im ersten Halbjahr 2011 die Gesundheitskosten um über 10 Prozent gestiegen. Zudem hatte sich bereits bei den ersten Berechnungen von Santésuisse zur neuen Spitalfinanzierung abgezeichnet, dass diese sich eher zu Ungunsten der Innerrhodner Bevölkerung auswirken dürfte.
Wie bereits im Vorjahr steigen die Prämien für die Versicherten zwischen 18 und 25 Jahren, die so genannten «jungen Erwachsenen», am stärksten. Gut 5 Prozent beträgt die Prämienerhöhung für diese Altersgruppe im Schweizer Durchschnitt.
«Die Prämienerhöhung bei den jungen Erwachsenen widerspiegelt kaum den Anstieg der Gesundheitskosten in dieser Altersgruppe. Vielmehr dürften wie bereits im letzten Jahr einige Krankenkassen ihre früheren Rabatte für diese Altersgruppen reduziert haben», sagt Grossniklaus. (alp)
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Die Prämien steigen um durchschnittlich 3 Prozent. (sda)