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Im Durchschnitt gibts für die Schweizer Arbeitnehmer 0,8 Prozent mehr Lohn, schreibt die UBS. Natürlich sehen die Lohnerhöhungen je nach Branche unterschiedlich aus.
Am meisten gibts für die Dienstleister: 1,5%. In den Genuss von überdurchschnittlichen Lohnsteigerungen werden unter anderem auch die
Angestellten in der Lebensmittelbranche, im öffentlichen Sektor oder in der IT-Branche kommen.
Eine Nullrunde zeichnet sich dagegen in der Uhrenindustrie, bei den Medien, in der Textilbranche sowie im Non-Food-Bereich der Konsumgüter ab.
Bemerkenswert in dieser Lohnrunde ist vor allem die im Jahresdurchschnitt rückläufige Entwicklung der Konsumentenpreise. In Kombination mit dem starken
Konjunktureinbruch und der zunehmend schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt werden in verschiedenen Branchen zahlreiche Unternehmen die Löhne 2010 nicht
erhöhen.
Sogar Nominallohnsenkungen sind in einzelnen Branchen ein Thema – unter anderem werden einige Unternehmen der Textilbranche, im Maschinenbau
und in der Medienbranche zu derartigen Massnahmen greifen müssen. Gemäss UBS-Umfrage betragen Nominallohnsenkungen, dort wo sie diskutiert werden
oder schon beschlossen wurden, im Durchschnitt etwa 5,0% und sind in der Regel auf die Dauer eines Jahres beschränkt.
Viele Unternehmen sehen aber bereits wieder Silberstreifen am Horizont und rechnen mit einer wirtschaftlichen Erholung im nächsten Jahr. Auch die UBS
prognostiziert für das kommende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,7%, nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,5% im laufenden Jahr.