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2,604 Milliarden im ersten Quartal – daraus lässt sich ein Jahresgewinn 2006 von gut 8 Milliarden hochrechnen. Damit wäre eines der wichtigsten Leistungskriterien für die Konzernleitung erfüllt. Ihre 2004 und 2005 zugeteilten Aktienansprüche würden sich verdoppeln oder verdreifachen. Auf gut und gerne 90 Millionen Franken pro Kopf.
Und weil auch in der CS einer gleicher ist als die anderen, dürfte Konzernchef Oswald Grübel sogar das Doppelte einstreichen. Erreicht der CS-Aktienkurs auch noch die Zielgrösse (140 Franken), verdreifacht sich der Bonus abermals, auf sagenhafte 280 Millionen Franken, beziehungsweise gut 500 Millionen für Grübel.
Wo wird das viele Geld umgesetzt, das die Herren unter sich verteilen? 2,88 Milliarden Einnahmen stammen aus dem Zinsgeschäft, also aus der Differenz zwischen Kredit- und Sparzinsen. 4,27 Milliarden steuern Kommissionen und Gebühren bei, die man als Kunde zum Beispiel für Überweisungen vom Bankkonto, für Barbezüge, bei Wertschriften-Transaktionen oder beim Geldwechseln zahlt. Der Handelsertrag von 4,3 Milliarden stammt aus Wertschriften-Geschäften der CS-Gruppe auf eigene Rechnung.
Unter dem Strich bleiben als Gewinn 2,604 Milliarden Franken oder anders gesagt: 2604 Millionen – 36% mehr als im 1. Quartal 2005. Die Gewinne verteilen sich nicht gleichmässig über das Jahr (Grafik links). Sonst läge der zu erwartende Jahresgewinn bei über 10 Milliarden. Und nicht alle vier CS-Sparten waren im 1. Quartal gleich gut.
Am dynamischsten war das Investment Banking (Gewinn: +68 Prozent), gefolgt vom Private Banking (+34%) und vom Asset Management (+13%). Auch die Winterthur, von der sich die CS in absehbarer Zeit trennen will, legte satte 21 Prozent zu.