Sesselwechsel Emmi-Chef gibt der Migros einen Korb

Beim Grossverteiler stehen Personal-Rochaden an. Als heisser Kandidat für einen Wechsel zur Migros gilt Emmi-Chef Urs Riedener.

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Emmi-CEO Urs Riedener. (Archivbild) KEYSTONE/ANTHONY ANEX

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Im Sommer verlässt Migros-Handelschef Dieter Berninghaus (51) den Grossverteiler, Chef Herbert Bolliger (61) tritt gut ein Jahr später ab. Urs Riedener (50) wird als potenzieller externer Nachfolger für die Schlüsselposten gehandelt.

URS RIEDENER IN LUZERN play
Bleibt Emmi treu: Urs Riedener. Markus Forte

Der Emmi-Chef leitete früher das Migros-Marketing und unterlag bei der Wahl von Bolliger vor elf Jahren. Er äussert sich erstmals zu den Spekulationen. «An meiner Haltung zu einem Wechsel zu Migros hat sich auch in jüngster Vergangenheit nichts geändert«, sagt Riedener zu BLICK. »Ich bin grundsätzlich der Ansicht, dass man ein Unternehmen nur einmal verlässt und dann nicht mehr zurückgeht».

Vielleicht liegt das auch einfach nur am florierenden Geschäft des Luzerner Milchverarbeiters. An der Bilanzkonferenz 2015 am Donnerstag darf damit gerechnet werden, dass Riedener sehr gute Zahlen präsentieren kann – trotz Frankenschock. 

Publiziert am 23.03.2016 | Aktualisiert am 14.06.2016
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4 Kommentare
  • Günter  Munz aus Stuttgart
    23.03.2016
    Emmi ist unverwechselbar, was man vom Detailhändler Migros nicht sagen kann. Bei Emmi ist der Mann unumstritten bei Migros nicht. Ich denke es handelt sich um eine vernünftige Entscheidung. Günter Munz Stuttgart
    • Marco  Weber 23.03.2016
      Diese Entscheidung hat wohl kaum etwas mit der "unumstrittenheit" einer Person etwas zu tun.....
  • Ruedi  Stricker , via Facebook 23.03.2016
    Emmi bekommt - wenn die vor ein Jahren publizierten Zahlen noch aktuell sind – pro Jahr 100 000 000 Franken an Subventionen. Wer so im Geld schwimmt, kann durchaus etwas bewegen.
    • Adrian  Gerber aus Aarberg
      23.03.2016
      Das ist doch schon für den Konsumenten. Ansonsten könnte er sich das Jogurt nicht mehr leisten.