Service nur in 1. Klasse Pendler-Vertreter ärgert sich über Zug-Catering

Mit den neuen Gastrokonzept verschwindet die Minibar. Dafür kann man jetzt via App Essen bestellen – vorausgesetzt, man sitzt in der 1. Klasse. Das kommt bei Pro Bahn schlecht an.

Pendler-Vertreter Pro Bahn kritisiert neues SBB Gastro-Konzept play
Die SBB bringen das Essen jetzt an den Platz. Aber nur in der 1. Klasse. Christine Bärlocher

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Die SBB haben ein neues Gastro-Konzept. Der altbekannte Minibar-Service ist Ende 2017 Geschichte. Stattdessen kann man im Zug Essen und Snacks via Smartphone bestellten – vorausgesetzt, man sitzt in der 1. Klasse. In der 2. Klasse wird dieser Service nicht angeboten. 

Das kommt bei Kurt Schreiber nicht gut an. «Ich wünsche mir, dass die Cateringzone auch in die 2. Klasse ausgedehnt wird», sagt der Präsident von Pro Bahn zu Radio Energy. 

Auch der Minibar trauert der Zugfahrer-Verteter nach. «Ich bedaure, dass Minibar-Service aufgehoben wird», sagt er. Es wäre nach wie vor begrüssenswert, wenn die SBB auf den Kunden zu gehen würde. 

Die SBB wollen davon nichts wissen. Die Minibars werden definitiv abgeschafft. Wer während der Zugfahrt essen bestellen will, muss ein 1.-Klasse-Ticket lösen. Oder im Speisewagen sitzen. 

Egal ob Speisewagen, Minibars oder Catering. Für die SBB rechnet sich dieser Kundenservice nicht. Mit dem neuen Konzept soll sich der Verlust in der Bahngastronomie aber unter zehn Millionen Franken sinken. (bam)

Publiziert am 29.09.2016 | Aktualisiert am 01.11.2016
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12 Kommentare
  • Werner  Mueller aus Nakhon Ratchasima
    30.09.2016
    Es ist ja schon unglaublich. In anderen Laendern ist Essen und Alkohol in den Zuegen verboten. Resultat: es stinkt nicht nach Pommes, Kebab und Bier in den Zuegen und ist erst noch viel sauberer. Fuer diese Gruende kann man sicher mal eine Stunde auf food and drinks verzichten. Mit dem Rauchen ist es ja auch gegangen.....
  • Michael  Berger aus St. Gallen
    30.09.2016
    Ich brauch diese Wägeli nicht. Rege mich jedes Mal auf wenn die in mein Knie oder auf meinen Fuss rollen. Man kann gut einfach kurz ins Restaurant gehen oder an jedem Bahnhof was kaufen oder sich über einen Fressalienlieferservice was in den Zug bestellen. Zudem: Wer 1. Klasse bezahlt soll auch einen besseren Service erhalten.
  • Samuel  Jackson 30.09.2016
    Ein gelungenes Photo (Eritreer?) und es fehlt nur noch Frau PIlloud, die sich gerne in Szene setzt, aber was ihren Leistungsausweis betrfft Swisspass, Star Bucks betrifft, frage ich mich, ob sie nicht in ihrem Job überfordert ist.
  • Axel  Stocker 30.09.2016
    Gute Idee. Die 1. Klasse zahlt mehr und soll deshalb auch etwas mehr Service und Qualität haben. In Deutschland ist in der 1. Klasse schon lange Service am Platz vorhanden. Wer den Service haben will soll halt 1. Klasse zahlen oder auf Glück bauen und einen Platz im Speisewagen ergattern.
  • Ernst  Dittmar aus Adliswil
    29.09.2016
    Die SBB machen alles falsch. Zudem werden bei Bergbahnen mit dem Swisspass die Kunden betrogen, indem bezahlte und nicht bezogene Leistungen in der Nähe der elektronischen Eingänge einfach gelöscht werden. Ist auf dem Swisspass noch eine bezahlte, aber noch nicht bezogene Fahrt, wenn man ein weiters Ticket kauft, dann wird die bezahlte und noch nicht verbrauchte Bergbahnfahrt einfach überschrieben. Ich musste deshalb die teure Fahrt von Blauherd zurück nach Zermatt zweimal bezahlen. Bschisspass!
    • Michael  Berger aus St. Gallen
      30.09.2016
      Solche Probleme gibt es immer mit neuen System. Aber die werden sicher vom ÖV ohne grossen Aufwand gutgeschrieben, wenn man sich meldet. Aber es kommt halt drauf an wie man sich als Kunde verhält. Einem der sich wie der letzhinterste A. verhält, gebe ich auch in meiner Firma keine Gutschrift, wenn die Begründung nicht wirklich glaubhaft ist.