Seit 1. November müssen Kunden für Plastik zahlen So erfolgreich ist die neue Raschelsäckli-Politik

Seit dem 1. November gibt es in der Migros keine kostenlosen Tragtaschen mehr. Die Genossenschaft zieht ein erstes Fazit.

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Am 1. November begann in der Migros die Säckli-Revolution. Die kostenlosen Raschelsäckli gibts nicht mehr, neu müssen die Kunden fünf Rappen dafür bezahlen. 

Nun zieht die Migros ein erstes Fazit. Im Interview mit Radio Energy äussert sich die Projektleiterin Umwelt, Isabelle Imfeld, positiv zur Preisanpassung: «Wir konnten eine 80-prozentige Reduktion der verwendeten Säckli feststellen. Dies entspricht komplett unseren Erwartungen.» 

Die Migros hofft, dass sich diese Zahlen auch im weiteren Verlauf bestätigen. Damit würden im Jahr 104 Millionen Säckli weniger abgegeben.

Kunden melden Fehlverhalten 

«Wir erhalten grösstenteils positives Feedback», meint Imfeld. Dass Säckli aus der Gemüseabteilung vermehrt generell für den Einkauf zweckentfremdet würden, sei bisher auch nicht festzustellen. «Es gibt jedoch immer wieder Kunden, die den Mitarbeitern das Fehlverhalten anderer Konsumenten melden», sagt die Projektleiterin. 

Am Telefon erklärt Isabelle Imfeld, dass die Migros an den Säckli nicht verdient. «Wir wollen etwas Gutes für die Umwelt tun und decken nur unsere Selbstkosten. Der Überschuss wird ab dem nächsten Jahr an verschiedene Organisationen gespendet.» (fss)

Publiziert am 11.11.2016 | Aktualisiert am 29.11.2016
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30 Kommentare
  • Robert  Schoop 12.11.2016
    Frau Giezendanner - sehr wohl gibt es einen Überschuss. Der Selbstkostenpreis eines einzigen Rachelsäckli beträgt rund 1.5 Rappen.Der Preis von 5 Rappen je Säckli ist bewusst so, weil sich niemand vorstellen kann, wieder mit 1- oder 2 Räppler zu kutschieren.
    Die Überschuss-Spende der Migros ist deshalb sehr zu begrüssen.
    Migros sei Dank!
  • Beat  Küng aus Bellinzona
    12.11.2016
    "Der Überschuss wird ab dem nächsten Jahr an verschiedene Organisationen gespendet." Weshalb budgetiert man denn einen Überschuss? Selbst wenn es nur 5 Rappen sind, der Kunde wird belogen und betrogen wo es nur geht.
  • Thomas  homberger 11.11.2016
    "Wir wollen etwas Gutes für die Umwelt tun ....." Dan schafft die 5 fach Verpackungen ab! Das ist doch komplett erlogen von Migros und zwar von vorne bis hinten. Ausserdem wie kann sowas gut sein das x km hinter sich hat? Der Dumme Kunde glaubt sowas , andere hinterfragen es. Als ob die Migros jemals Umweltfreundlich war ...
  • Victor  Fletcher aus Meilen
    11.11.2016
    Zum guten Glück habe ich es schon lange aufgegeben an das dumme Sprüchlein "Der Kunde ist König" zu glauben. "Der Kunde ist zahlende Marionette" sollte es eigentlich lauten...
  • peter  schneiter 11.11.2016
    Von wegen "Wir wollen etwas Gutes für die Umwelt tun und decken nur unsere Selbstkosten." Die Migros will ihre Papiersäcke für -.30 verkaufen und verdient da richtig Geld, da diese im Ausland in Niedriglohnländern produziert werden.